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Bedrängter Glaube unter roter Flagge

Welche Handlungsoptionen haben Papst Leo XIV. und die chinesischen Katholiken für den Glauben? Eine Analyse zur Lage der katholischen Christen in der Volksrepublik China.
Peking Kirche
Foto: Imago/Kyodo News | Der chinesische Staat will die Religionen „sinisieren“. Katholiken müssen deshalb Wege finden, um den Vorgaben Pekings zu genügen.

Vom Cyberspace bis zur Pfarrei-Kleingruppe: In vielen Bereichen erlebten die religiösen Gemeinschaften in der Volksrepublik China während der letzten zwölf Monate neue behördliche Einschränkungen. Wie schon seit Jahrzehnten kontrolliert der Parteistaat die fünf staatlich zugelassenen Religionen – Buddhisten, Daoisten, Muslime, Protestanten und Katholiken – mit Hilfe ihrer behördlich sanktionierten offiziellen Dachverbände. Es gibt ein engmaschiges System von Verwaltungsverordnungen, welche die kollektive Religionsausübung umfassend und detailliert regeln, unter anderem durch eine Registrierungspflicht für religiöses Personal und religiöse Stätten.

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