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Papst Leo in Algier: Fokus auf Gebet, Nächstenliebe und Einheit

Am Montagnachmittag würdigte der Papst das Zeugnis der Märtyrer von Tibhirine und rief nach ihrem Vorbild zu Friedensarbeit inmitten der Gesellschaft auf.
The President of Algeria, Abdelmadjid Tebboune, receives Pope Leo in Algiers,
Foto: IMAGO/Algerian Presidency Office | Papst Leo ist da! Hier bei der Begrüßung mit dem algerischen Präsidenten Abdelmadjid Tebboune.

Es ist bereits das sechste Treffen an diesem ersten Tag seiner Afrika-Reise: Papst Leos Begegnung mit der algerischen Gemeinschaft in der Basilika Unserer Lieben Frau von Afrika in Algeriens Hauptstadt Algier. Vor den anwesenden Priestern, Ordensleuten, Bischöfen und Laien betonte gemäß des vorab verbreiteten Manuskripts die Bedeutung des Gebets, der Nächstenliebe und der Einheit. Er empfahl nach dem Vorbild des heiligen Johannes Paul II. und des heiligen Charles de Foucauld, „viel für die anderen“ zu beten und sich so „dem Heil des Nächsten mit allen Mitteln“ zu widmen. Das Gebet mache menschlich und reinige das Herz.

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Die Nächstenliebe sei es, die das Zeugnis der Märtyrer von Tibhirine beseele, so der Papst weiter. „Sie taten dies ohne Ansprüche und ohne Aufheben, mit der Gelassenheit und Standhaftigkeit derer, die weder vermessen sind noch verzweifeln, weil sie wissen, wem sie ihr Vertrauen geschenkt haben.“ Das Engagement für den Frieden – beinhalteten schon die ersten Worte des „Friede sei mit euch“ vom auferstandenen Jesus. Weiter zitierte Papst Leo den heiligen Cyprian: „Ein größeres Opfer in Gottes Augen ist es, wenn Friede und brüderliche Eintracht unter uns herrscht und wenn das Volk in der Einheit des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes verbunden ist.“

Schließlich ermutigte der Papst die Bevölkerung, ihre Arbeit in Algerien fortzusetzen, „als eine geeinte und offene Glaubensgemeinschaft“, als „Kinder, die den Wunsch haben, gemeinsam zu gehen, zu leben, zu beten, zu arbeiten und zu träumen“. Noch bis nächsten Donnerstag hält Papst Leo XVI. sich in Afrika auf. Er besucht neben Algier auch den Kamerun, Angola und Äquatorialguinea. DT/elih

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