Logo Johann Wilhelm Naumann Stiftung Friedensimpulse des Papstes (8)

Jeder ist Person, jeder hat unveräußerliche Rechte

Leo XIV. schließt sich den Friedensappellen seiner Vorgänger an: Man muss auf den Schrei derer hören, die von irrationalen Grausamkeiten überwältigt werden.
Kardinalstaatsekretär Pietro Parolin, Papst Leo XIV., Sergio Mattarella
Foto: IMAGO/Francesco Fotia / Avalon (www.imago-images.de) | 14. Oktober: Papst Leo zu Gast bei Italiens Staatspräsident Sergio Mattarella.

Zahlreiche Kriege verwüsten unseren Planeten, und wenn man die Bilder sieht, die Nachrichten liest, den Stimmen lauscht und den Menschen begegnet, die davon schmerzlich betroffen sind, hallen die Worte meiner Vorgänger laut und prophetisch nach. Wie könnte man die ebenso unanfechtbare wie missachtete Mahnung Benedikts XV. während des Ersten Weltkriegs vergessen? Und am Vorabend des Zweiten Weltkriegs die Warnung des ehrwürdigen Dieners Gottes Pius XII.?

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Schauen wir auf die Gesichter derer, die von der irrationalen Grausamkeit derer überwältigt sind, die gnadenlos Tod und Zerstörung planen. Hören wir ihren Schrei und erinnern wir uns mit dem heiligen Papst Johannes XXIII., dass „jeder Mensch seinem Wesen nach Person ist. Er hat eine Natur, die mit Vernunft und Willensfreiheit ausgestattet ist; er hat daher aus sich Rechte und Pflichten, die unmittelbar und gleichzeitig aus seiner Natur hervorgehen. Weil sie allgemein gültig und unverletzlich sind, können sie auch in keiner Weise veräußert werden“.

Papst Leo beim Besuch des italienischen Staatspräsidenten im Quirinal, 14. Oktober 2025

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