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Franziskus: „Legt die Waffen nieder“

Beim Angelus plädiert der Papst eindringlich für ein Ende des Krieges in der Ukraine. Durch Krieg würde nicht nur die Gegenwart sondern auch die Zukunft einer Gesellschaft zerstört.
Ukraine-Krieg - Papst spricht Angelus-Gebet
Foto: Gregorio Borgia (AP) | Papst Franziskus hält im Vatikan eine Ansprache zu den Gläubigen auf dem Petersplatz während des Angelus-Mittagsgebets.

Papst Franziskus hat abermals eindringlich zum Frieden in der Ukraine aufgerufen. „Genug, hört auf, legt die Waffen nieder, lasst uns ernsthaft für den Frieden arbeiten!“, so die Worte des Papstes beim Angelus-Gebet am Sonntag auf dem Petersplatz, wie das Nachrichtenportal „Vaticannews“ berichtete. Er bete dafür, dass alle führenden Politiker darüber nachdächten und sich zum Frieden verpflichteten, äußerte Franziskus mehr als einen Monat nach der russischen Invasion in der Ukraine. 

Papst: Krieg ist "grausam und sinnlos"

Kriege zerstörten nicht nur die Gegenwart, sondern auch die Zukunft einer Gesellschaft, betonte der Papst. Der Krieg könne nicht etwas Unvermeidliches sein. „Wir dürfen uns nicht daran gewöhnen!“ Nach den Worten des Papstes sei es nötig, die „Empörung von heute“ in „ein Engagement von morgen“ umzuwandeln. Angesichts der Gefahr der Selbstzerstörung solle die Menschheit begreifen, „dass die Zeit gekommen ist, den Krieg abzuschaffen, ihn aus der Geschichte der Menschheit zu tilgen, bevor er den Menschen aus der Geschichte tilgt“.

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Den russischen Krieg gegen die Ukraine nannte der Papst „grausam und sinnlos“, er sei „eine Niederlage für alle“. Franziskus wörtlich: „Es ist notwendig, den Krieg abzulehnen, diesen Raum des Todes, in dem Väter und Mütter ihre Kinder begraben, in dem Männer ihre Brüder töten, in dem die Mächtigen Entscheidungen treffen und die Armen sterben.“

Indes äußerte der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke die Ansicht, der Krieg in der Ukraine zeige, dass „die Vermessung der Welt“ neu begonnen habe. Westliche Werte würden dabei nicht unbedingt der Maßstab sein, erklärte Hanke laut Presse am Wochenende im Rahmen der Vollversammlung des Eichstätter Diözesanrats. Nach Ansicht des Eichstätter Bischofs sei es notwendig, die eigenen Grundlagen neu zu schärfen und mit den Menschen neu ins Gespräch zu kommen.  DT/mlu

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