Logo Johann Wilhelm Naumann Stiftung Angebot zur Fastenzeit

Umkehren mit „Hallow“

Beten und Meditieren mit Samuel Koch, Tobias Haberl und den Brüdern Karamasow: Die Gebets-App „Hallow“ bietet in diesem Jahr die Fasteninitiative „Die Umkehr“ an.
Fastenchallenge von „Hallow” 2026
Foto: Hallow | Zum inneren „Kurswechsel” verhilft auch Motorsportler Ferdinand Habsburg, einer der prominenten Redner im Fastenprogramm von „Hallow”.

Die Gebets-App „Hallow“ bietet in diesem Jahr wieder eine „Fastenzeit-Challenge“ an: „Die Umkehr“ heißt die 40-tägige Gebetsinitiative. Das Programm orientiert sich maßgeblich am biblischen Gleichnis vom verlorenen Sohn, lebendig gemacht durch den Roman „Die Brüder Karamasow“ von Fjodor Dostojewski. „Wir werden tiefer verstehen, dass der Weg nach Hause kein einsamer Weg ist, wie bei den Brüdern in Dostojewskis Geschichte, sondern dass wir unseren Weg finden, indem wir lernen, unsere Liebe in die Tat umzusetzen – durch Barmherzigkeit, Demut und die Bereitschaft, die Lasten des anderen zu tragen“, heißt es dazu von „Hallow“. Durch das Programm sollen die Teilnehmer ihren Glauben vertiefen, Christus näherkommen und eine tägliche Gebetsgewohnheit aufbauen können.

Lesen Sie auch:

Die täglichen Impulse geben prominente Redner. Montags bis mittwochs stellen Bernadette Lang von der Loretto-Gemeinschaft und der Dominikaner Frater Xaver Maria Propach „Die Brüder Karamasow“ vor. Im Fokus stehe dabei „die radikale Idee, dass wir alle füreinander verantwortlich sind“. Weiter sind – in Kooperation mit dem Multimedia-Magazin „Grandios“ – unter anderem Interviews mit den christlichen Rappern „O’Bros“, dem Fußballer Kevin-Prince Boateng, „Jesus-Darsteller“ Jonathan Roumie und dem Journalisten Tobias Haberl (Süddeutsche Zeitung) vorgesehen. An den Fastenfreitagen spricht der Schauspieler Samuel Koch – über das Fasten und den Dienst am Nächsten. Samstags geht es mit dem Motorsportler Ferdinand Habsburg um „Kurswechsel“: Anhand biblischer Gestalten, „die eine tiefe Umkehr, eine Herzensveränderung oder eine stille Neuorientierung hin zum himmlischen Vater erlebt“ haben. An den Sonntagen predigt der Augustiner-Chorherr Dirk-Henning Egger.

„Hallow“ ist eine Smartphone-App, die mit Gebeten oder Meditationen zum Anhören das geistliche Leben erleichtern will – mit täglichen Gebetserinnerungen, Lesungen, geistlichen Inputs, einem digitalen geistlichen Tagebuch und „Challenges“, bei denen eine digitale Gebetsgemeinschaft gemeinsam betet. 2018 entstand sie in Chicago (USA) und verzeichnete bis Anfang 2026 über 15 Millionen Downloads. In den Vereinigten Staaten stand sie kurzzeitig auf Platz 1 der meistheruntergeladenen Apps im Apple App Store.

Mehr als 500.000 Menschen waren am Montag für „Die Umkehr“ angemeldet. Anmeldung und weitere Informationen unter: hallow

DT/elih

Katholischen Journalismus stärken

Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Stärken Sie katholischen Journalismus!

Unterstützen Sie die Tagespost Stiftung mit Ihrer Spende.
Spenden Sie direkt. Einfach den Spendenbutton anklicken und Ihre Spendenoption auswählen:

Die Tagespost Stiftung-  Spenden

Die Printausgabe der Tagespost vervollständigt aktuelle Nachrichten auf die-tagespost.de mit Hintergründen und Analysen.

Themen & Autoren
Meldung Bibel Fastenzeit Fjodor Michailowitsch Dostojewski Jesus Christus

Weitere Artikel

In seinem letzten Roman, „Die Brüder Karamasow“,   wird der russische Autor Dostojewski nihilistisch-philosophisch: Ein junger Intellektueller halluziniert den Teufel. 
23.11.2025, 15 Uhr
Hartmut Sommer
Das diesjährige Misereor-Hungertuch irritiert durch das völlige Fehlen eines Bezugs zur christlichen Heilsbotschaft, findet Tobias Klein.
05.04.2025, 05 Uhr
Tobias Klein

Kirche

Nach Treffen zwischen Fernández und Pagliarani lässt der Vatikan verlauten: Bischofsweihen würden ins Schisma führen. Stattdessen soll ein Dialog theologische Differenzen klären.
12.02.2026, 15 Uhr
Guido Horst
Die eucharistische Anbetung ist aus der katholischen Jugendarbeit in Türkheim nicht mehr wegzudenken.
15.02.2026, 11 Uhr
Theresia Mair
Peter Kohlgraf ist „gerne Bischof von Mainz“, könnte sich aber wohl auch den DBK-Vorsitz vorstellen. Zumindest geizt er vor der Wahl nicht mit geschickten Positionsbestimmungen.
13.02.2026, 15 Uhr
Jakob Ranke