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„Maria 1.0“: Synodaler Weg ist in einer „Sackgasse“

Den Vertretern der Reformprozesses gehe es „um eine Änderung der Lehre“ und um eine Kirche, die losgelöst vom übrigen mystischen Leib Christi sei, kritisiert die Laieninitiative.
Zukunft des Synodalen Wegs
Foto: Maximilian von Lachner (Synodaler Weg / Maximilian von L) | Aus dem Auftreten der deutschen Bischöfe nach deren „Ad-limina“-Besuch im Vatikan im November spricht nach Ansicht von „Maria 1.0“ wenig Glaubwürdigkeit bis hin zur Verzweiflung.

Die Initiative „Maria 1.0“ sieht den deutschen Synodalen Weg in einer „Sackgasse“. Den Vertretern der Reform-Forderungen des Synodalen Wegs gehe es letztlich „um eine Änderung der Lehre, um die Schaffung einer ,Kirche‘, die losgelöst vom übrigen mystischen Leib Christi ist“, so die konservative Laiengruppe in einer Pressemitteilung. 

"Ein Wunschtraum, der niemals wahr werden kann"

Die Äußerung des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), Georg Bätzing, katholisch sein zu wollen, „aber eben anders katholisch“, sei daher „ein Wunschtraum, der niemals wahr werden kann und auch nicht darf, wenn der Graben zwischen katholischer Kirche in Deutschland und Weltkirche nicht noch mehr vertieft werden soll“. Der Limburger Bischof Bätzing, der gleichzeitig auch Präsident des Synodalen Weges ist, und die Synodalpräsiden müssten sich fragen lassen, „wie weit ihr ,anders-katholischer‘ Weg noch römisch-katholisch“ ist, so „Maria 1.0“.

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Aus dem Auftreten der deutschen Bischöfe nach deren „Ad-limina“-Besuch im Vatikan im November spricht nach Ansicht von „Maria 1.0“ wenig Glaubwürdigkeit bis hin zur Verzweiflung. „Wie glaubwürdig sind bzw. wie verzweifelt müssen also Bischöfe und ihre synodalen Mitstreiter sein, die, jenseits aller diplomatischen Formeln, in dem Wissen aus Rom zurückkommen, dass keine der Kernforderungen des deutschen Synodalen Weges das Ende des weltsynodalen Prozesses 2023/24 überleben wird und die die deutschen Katholiken dennoch wider besseren Wissens mit Durchhalteparolen füttern, weil nicht sein kann, was nicht sein darf: Das erwartbare Scheitern des deutschen Synodalen Weges?“ Auch der Versuch, Alliierte im Ausland zu gewinnen, helfe dabei nicht weiter. 

Die Zeit bis zum Ende des weltweiten synodalen Prozesses, so befürchtet die Laieninitiative weiter, drohe für die katholische Kirche in Deutschland eine „verlorene Zeit“ zu werden: „eine Zeit, die doch dringend für wirkliche Reformen gebraucht wird.“ Papst Franziskus habe nicht umsonst immer wieder auf sein 2019 veröffentlichtes Schreiben an die deutschen Katholiken verwiesen. Die damals geäußerten Worte des Papstes seien „Vor- und Aufgabe für alle Verantwortungsträger in der katholischen Kirche in Deutschland – besonders aber für ihre Hirten, die Bischöfe“.

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