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Missmut kommt vor dem Fall

Vor der Vollversammlung der Bischöfe hat die römische Kurie das Heft in der Hand. Der synodale Irrweg braucht eine klare Korrektur.
Rom entscheidet über Synodalkonferenz
Foto: IMAGO / SOPA Images | Nicht einmal die Synodalen selbst glauben an die Wirksamkeit ihres Tuns. Alles hängt nun von der Entscheidung der römischen Kurie ab.

Der letzte Vorhang des deutschen Synodaltheaters ist gefallen. Auf der sechsten Synodalversammlung zeigte sich die Kirche von ihrer trostlosesten Seite. Schuldzuweisungen, Nörgeleien, Vorwürfe, Anmaßungen und ungerechte Urteile zogen sich durch die Debatten. Welcher Pfarrer könnte sich solche Auftritte gegenüber seiner Gemeinde erlauben? Welcher Pfarrgemeinderat fände noch Kandidaten, wenn er ähnliche Szenen vollführte? Nicht einmal die Synodalen selbst glauben an die Wirksamkeit ihres Tuns. Warum sollten die Missbrauchsbetroffenen, denen vor sechs Jahren ein Neuanfang lautstark versichert wurde, von dem synodalen Treiben überzeugt sein?

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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