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Margarete Strauss: „Nicht Gott, sondern die Synodalen sprechen aus der Schrift“

Eine „durch und durch liberale Exegese mit vielen ideologischen Grundannahmen“: Die Theologin Margarete Strauss kritisiert den Synodaltext zu Frauen in der Kirche.
Maria 2.0 schlägt Thesen an - München
Foto: Angelika Warmuth (dpa) | Ein bemalter Stein mit der Aufschrift "Reformen anstoßen" liegt auf einem Thesenplakat der katholischen Reforminitiative "Maria 2.0" vor dem Hauptportal der Frauenkirche in München.

Die Theologin und Bloggerin Margarete Strauss sieht bei dem synodalen Grundtext „Ämter und Dienste der Frau“ eine „durch und durch liberale Exegese mit vielen ideologischen Grundannahmen“. Sie kritisiert, dass nicht Gott, sondern die Synodalen aus der Auslegung der Heiligen Schrift sprächen.  

Eisegese statt Exegese

Die synodalen Texte, moniert Strauss weiter, legten in die Bibeltexte hinein, was diese nicht hergäben; betrieben mehr „Eisegese“ (Hineinlegen), als Exegese (Auslegen). So werde die im „Magnificat“ von der Muttergottes besungene Erhöhung der Niedrigen durch Gott marxistisch-feministisch aufgefasst und gegen die „patriarchalen“ Strukturen der Kirche angewandt.  

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Anachronistisch ausgelegt werden, so Strauss, auch die Geschichten von Tobias und Sara, sowie von Rahel und Jakob. Weil die Frauen vor der Eheschließung nicht nach ihrer Meinung gefragt worden seien, stelle der Grundtext sie unter das Banner des sexuellen Missbrauchs, ohne den kulturellen Kontext der Zeit zu beachten. Der Grundtext verdichte sich nach Strauss auf die Erwartungshaltungen des Synodalen Weges und übertöne die biblische Botschaft.  DT/sjd

Lesen Sie den ausführlichen Beitrag der Theologin Margarete Strauss in der kommenden Ausgabe der Tagespost.

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