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Schütze das Klima, pflanze dich fort

Umweltschutz und Zweigeschlechtlichkeit: In der 67. Folge des Katechismuspodcasts erklärt Weihbischof Dominikus Schwaderlapp, warum es die Berufung des Menschen ist, die Schöpfung zu bejahen.
Waldbrände in Kanada hüllen Manhattan in Rauch.
Foto: Seth Wenig (AP)

Gott hat alles für den Menschen erschaffen, aber der Mensch selbst ist geschaffen, um Gott zu erkennen, ihm zu dienen und ihn zu lieben, zitiert Dominikus Schwaderlapp den Katechismus. Nur im Geheimnis des fleischgewordenen Wortes erkläre sich das Geheimnis des Menschen. Dieser sei, so der Weihbischof in der 67. Folge des Katechismuspodcasts dazu berufen, Gott näher zu kommen und ihm in Liebe zu antworten.

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Der Mensch sei als Krone der Schöpfung dazu gedacht, die Liebe Gottes zu empfangen, zu erkennen – diese aber auch in Freiheit zu beantworten. „Dafür haben wir unseren Verstand, unser Gemüt“, so Schwaderlapp. Christus sei gekommen, um die Menschheit zu erheben und zu vergöttlichen, sie tatsächlich von ihrer Gebrochenheit zu heilen. Dazu gehöre vonseiten des Menschen aber, das Geschenk der Schöpfung, auch des eigenen Geschaffenseins, anzunehmen. Im Moment, so Schwaderlapp, erlebe die Welt, was es bedeute, wenn der Mensch die Schöpfung nicht annimmt, sondern sie ausbeutet: „Wir haben uns nicht die Zusammensetzung unserer Atemluft ausgesucht, aber wir stellen fest, dass wen wir uns nicht nach dieser Zusammensetzung richten und zum Beispiel dafür sorgen, dass der CO2-Gehalt der Luft erhöht wird, dann hat das katastrophale Folgen“, so der Weihbischof.

Die Fruchtbarkeit annehmen

Das gelte auch für den Menschen: Dieser sei als Mann und Frau geschaffen, auch dann, wenn es biologische Abweichungen gebe. Man könne sich sein Geschlecht nicht aussuchen, sondern müsse es annehmen, auch in seiner fruchtbaren Dimension, dass es nicht nur für die Weitergabe von Liebe sondern auch des Lebens Grundlage sei. DT/sdu

Info: Der Katechismus- Podcast der Tagespost

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