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Ein Retter, viele Völker

In der 68. Folge des Katechismuspodcasts erklärt Weihbischof Dominikus Schwaderlapp das Verhältnis der Völker zueinander und schöpft aus seiner Zeit in Kenia.
Fahnenschwenkende Pilger beim Weltjugendtag in Panama.
Foto: Alessandra Tarantino (AP) | Fahnenschwenkende Pilger beim Weltjugendtag in Panama.

„Uns verbindet mehr als uns trennt“, so der Weihbischof Dominikus Schwaderlapp in Bezug auf die verschiedenen Völker der Erde. „Alle haben schließlich einen einzigen Retter und sind berufen, an der ewigen Seligkeit Gottes teilzuhaben.“ In der 68. Folge des Katechismuspodcasts erklärt der Kölner Weihbischof, wie der Katechismus das Verhältnis der Völker zueinander beschreibt und greift dabei auf seine Erfahrungen in Kenia zurück.

Dort habe der Weihbischof einen „Reichtum an menschlicher Größe“ und eine „Tapferkeit im alltäglichen Leiden“ erfahren. „Das fängt damit an, dass nicht genügend Essen auf dem Tisch ist – und wenn es auf dem Tisch ist, dann ist es immer dasselbe – bis dahin, dass das Geld für einfache medizinische Behandlungen fehlt“, so Schwaderlapp.

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Einander helfen und dienen

Gerade so könne Europa viel von Afrika lernen. Auch Religion sei auf dem Kontinent selbstverständlich. „Die Menschen dort kennen das Wort Atheismus vielleicht aus dem Lexikon, aber jeder ist dort religiös: Auch dann, wenn er nicht Christ ist.“ Es sei klar, dass der Mensch etwas über sich habe. Das werde in den westlichen Ländern oft vergessen. Das sei ein Beispiel dafür, dass die Völker und Kulturen trotz aller Unterschiede große Gemeinsamkeiten hätten. „Wir sind der Meinung, dass unsere Stärken uns eine größere Macht und Berechtigung geben, Macht über andere auszuüben und sehen die eigenen Schwächen nicht“, so Schwaderlapp. Dagegen sollten laut dem Weihbischof die Völker einander helfen und dienen: „Wie wäre es, wenn wir ein anderes Volk mit der Frage betrachten, was können wir von ihnen lernen?“ DT/sdu

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