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Den „wahren Christus“ verkünden

In der 17. Folge des „Katechismus-Podcasts“ befasst sich Weihbischof Schwaderlapp mit der Beziehung, die zwischen Schrift, Überlieferung und Lehramt besteht.
Hand Gottes
Foto: via www.imago-images.de (www.imago-images.de) | Schwaderlapp: "Wer einen Freund hat, möchte diesen auch näher kennenlernen. Umso mehr gilt das für Jesus Christus, den größten Freund, den man sich denken kann."

„Die Heilige Schrift, die Überlieferung und das Lehramt sind ein wirkliches ‚Ineinander‘. Wir können nicht das eine gegen das andere ausspielen“, so Weihbischof Dominik Schwaderlapp in der 17. Folge des „Katechismus-Podcasts“, in der er die Nummer 17 des Kompendiums des Katechismus kommentiert. Hier heißt es: „Sie sind so eng miteinander verknüpft, dass keines von ihnen ohne die anderen besteht. Gemeinsam tragen sie, jedes auf seine Weise, unter dem Einfluss des Heiligen Geistes wirksam zum Heil der Menschen bei.“

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Christus, der größte Freund

Der Weihbischof betont: „Die christliche Botschaft ist so überwältigend, dass wir Menschen sie nur schrittweise erkennen können“. Seit der Menschwerdung Gottes bis heute hätten die Gläubigen in der Kirche viel darüber nachgedacht, wer dieser Jesus Christus sei. Dies sei etwas ganz Menschliches; schließlich nenne Christus uns „Freunde“. Und wer einen Freund habe, wolle diesen auch näher kennenlernen und stelle sich die Fragen: „Wer ist er?“ „Was bewegt ihn?“ „Welchen Charakter hat er?“ Umso mehr gelte das für Jesus Christus, „den größten Freund, den man sich denken“ könne. 

Die Kirche habe die Sendung, Gott immer tiefer kennenzulernen und ihn zu verkünden. Dabei ginge es nicht darum, „etwas selbst zu erfinden, sondern zu entdecken, was Gott uns offenbart“ habe. Die Heilige Schrift, die Überlieferung, und das Lehramt sorgten dafür, dass „tatsächlich der wahre Christus verkündet“ werde und „nicht der Christus, den man sich gerne“ wünsche. Dies habe in der Kirchengeschichte immer wieder eine große Herausforderung dargestellt.

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