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Mit dem Herzen glauben, mit den Lippen bekennen

Weihbischof Schwaderlapp erläutert in der 33. Folge des Katechismuspodcasts der Tagespost die Bedeutung des Glaubensbekenntnisses.
Fußballfans auf der Tribüne: So wie Fans ihre Begeisterung bekunden, bekennen auch Christen ihren Glauben.
Foto: IMAGO/Revierfoto (www.imago-images.de) | Fußballfans auf der Tribüne: So wie Fans ihre Begeisterung bekunden, bekennen auch Christen ihren Glauben.

In der 33. Folge des Katechismuspodcasts erklärt der Kölner Weihbischof Dominikus Schwaderlapp, was es bedeutet, seinen Glauben zu bekennen. Ein Bekenntnis des Glaubens sei vergleichbar mit dem Eifer, mit dem Fußballfans ihre Unterstützung für ihren Fußballverein ausdrücken, so Schwaderlapp. Jeder, der von etwas begeistert sei, verspüre laut dem Weihbischof natürlicherweise den Drang, sich mitzuteilen - beim Fußballfan seien das zum Beispiel Fahnen, Trikots und Hymnen. 

Christus bekennen wie ein Fußballfan

Das Gegenteil wäre es, die eigene Verbundenheit zu leugnen, so wie Petrus, der Jesus in seiner "dunkelsten Stunde" dreimal verleugnete. Jede Freundschaft würde unter so einem Verhalten leiden, so der Weihbischof. Neben dem Bedürfnis, die eigene Begeisterung auszudrücken, sei auch die Exklusivität von Fußballfans eine Parallele zum Glauben. Es sei unvorstellbar, so Schwaderlapp, dass ein Fan des FC Köln gleichzeitig auch Fan eines gegnerischen Vereins sei. Deshalb solle man nach Augustinus "mit dem Herzen glauben und den Lippen bekennen".

Lesen Sie auch:

In der katholischen Kirche habe das Glaubensbekenntnis eine feste, für alle Gläubige verbindliche Form, sodass geklärt sei, was, und nicht nur dass man glaube. Nur so könne man gemeinsam seinen Glauben bekennen und gemeinsam beten. DT/sdu

Info: Der Katechismus- Podcast der Tagespost

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