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Patriarch Bartholomaios: Global Player der Ökumene

Bartholomaios gelingt mit dem Nicäa-Treffen ein ökumeni­scher Coup: Als moralische Instanz und gütiges Gesicht der Orthodoxie führt er Rom und den Osten näher zusammen
Patriarch Bartholomaios
Foto: Mykola Lazarenko (Presidential Press Service/AP) | Der wichtigste Ansprechpartner Roms in der Orthodoxie: Bartholomaios, der Ökumenische Patriarch von Konstantinopel.

Mit der Einladung zum 1700-Jahr-Jubiläum des Konzils von Nicäa an den Ort des Geschehens ist dem klugen alten Patriarchen noch einmal ein echter Coup gelungen. Da zog der 85-jährige Bartholomaios, der Ökumenische Patriarch von Konstantinopel, gemeinsam mit Papst Leo XIV. über einen Steg auf eine Plattform im Iznik-See, um jenes Gebetstreffen zu leiten, das im Rückgriff auf die christologischen Klärungen vor 1700 Jahren eine Strategie für die künftige Einheit der Kirchen zeigen sollte: als Glaubens- und Gebetsgemeinschaft nämlich.

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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