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Glaube, der froh macht

Die Journalistin Inge Linck beschreibt in der „Tagespost“ ihren Weg von der evangelisch-lutherischen in die katholische Kirche.
Kirche lebt vom Altar her, will sagen: von der heiligen Eucharistie
Foto: IMAGO/Jill Connelly (www.imago-images.de) | Inge Linck meint: "Kirche lebt vom Altar her, will sagen: von der heiligen Eucharistie, und sie ist auf geheimnisvolle Weise mit dem Gekreuzigten verbunden.“

Der lutherisch getauften Christin Inge Linck wurde die evangelische Kirche suspekt in ihrer Anpassung an zeitgeistige Strömungen. Als der evangelische Pfarrer Friedrich Schorlemmer in der Kirchenzeitung „Glaube + Heimat“ im Zusammenhang mit den jahrelangen Vorbereitungen zum Reformationsjubiläum von der Selbstauflösung seiner Kirche sprach, fühlte sie sich „von einem, der es wissen musste, verstanden. Das war eine schmerzliche Erkenntnis.“ Ein Höhepunkt auf ihrem Glaubensweg war die Teilnahme an einer Tagung im Mai 2011 zum Thema: „Gemeinschaft der Kirchen und Petrusamt“.

Kirche lebt vom Altar her

Vorgestellt wurde das Ergebnis fünfjähriger Arbeit der lutherisch-katholischen Dialoggruppe Farfa Sabina. Der Impuls dazu kam von Johannes Paul II. Im Lauf der Zeit wurde sie „überraschend mit dem konfrontiert, was katholisch zu sein für mich heute wesentlich ausmacht: Kirche lebt vom Altar her, will sagen: von der heiligen Eucharistie, und sie ist auf geheimnisvolle Weise mit dem Gekreuzigten verbunden.“

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Auf zeitlich bedingte neue Fragen zum Glauben habe die Kirche mit Dogmen geantwortet, die Gewissheit vermittelten. Inge Linck ist von der Weite der katholischen Kirche überzeugt. „Die Fülle dessen, was ein frommer Katholik leben kann, ist nahezu endlos. Katholisch heißt von daher: Weite, nicht Enge“. Sie könne mit Bestimmtheit sagen, einen Zuwachs an Glauben erfahren zu haben, der sie noch immer froh mache.

Besorgt ist sie wegen des Synodalen Wegs, „dessen Protagonisten auftreten, als seien sie befugt, die katholische Kirche in Deutschland zu vertreten mit dem Ziel, die gesamte Weltkirche grundlegend zu verändern.“ Eine Initiative beherzter Männer und Frauen namens „Neuer Anfang“ stimme sie dagegen zuversichtlich, dass der Name Programm ist im Sinne der Weltsynode, wie Papst Franziskus sie versteht, nämlich Neuevangelisierung auf dem Boden des Evangeliums unter Beteiligung des gesamten Gottesvolkes. Wörtlich schreibt Linck: „Dass die Kirche immer wieder Reformen braucht, ist unbestritten. Genau dieses hat die Weltsynode im Fokus, ohne dem Zeitgeist folgen zu wollen, sondern der Wahrheit des Evangeliums – einen anderen Grund haben wir nicht.“  DT/reg

Lesen Sie den ausführlichen Beitrag in der kommenden Ausgabe der "Tagespost".

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