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Die Brücke zu Gott

Wie funktioniert die Dreifaltigkeit? Das erklärt Weihbischof Dominikus Schwaderlapp in der 49. Folge des Katechismuspodcasts.
Brücke zwischen Gott  und dem Menschen
Foto: via imago-images.de (www.imago-images.de) | Gott Heiliger Geist ist laut Weihbischof Schwaderlapp die Brücke zwischen Gott und dem Menschen.

Die drei göttlichen Personen sind in ihrem Tun untrennbar, erklärt Weihbischof Dominikus Schwaderlapp in der 49. Folge des Katechismuspodcast. Gleichzeitig wirke in dem einen göttlichen Tun jede Person so, wie es ihrer Eigenart in der Dreifaltigkeit entspreche.

Es gebe viele Bilder, die helfen, die Dreifaltigkeit zu verstehen: Mit einem Dreieck, drei Kerzen, die man zusammenhält – doch dies seien nicht ausreichende Bilder. Doch man könne sich Gott in den drei Personen über ihre verschiedenen Aspekte nähern. „Vater“ sei jemand, der für einen sorgt, der Leben spendet, gute Ratschläge gibt, der führt und festhält: Auch dies seien nur menschliche Bilder, so Schwaderlapp, aber sie zeigten etwas von der Wirklichkeit Gottes.

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Die Brücke zwischen Vater und Sohn

Der Sohn sei uns am nächsten, da er Mensch geworden sei; sein Antlitz stehe den Menschen vor Augen durch das Zeugnis des Evangeliums. Er sei das Selbstgeschenk Gottes, um die Menschen zu sich zurückzuführen. Der Heilige Geist sei laut Schwaderlapp die Brücke zwischen Vater und Sohn. Er verbinde ihre Liebe – und auch den Menschen mit Gott. „Die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen“, zitiert Schwaderlapp den Apostel Paulus. Der Heilige Geist sei die Brücke von Gott zu unseren Herzen und nehme uns in das göttliche Leben mit hinein.

Als Kinder Gottes seien wir laut Schwaderlapp mehr als adoptierte Kinder, sondern vielmehr Blutsverwandte Gottes. Das sei ein großes Geheimnis. Gott könne uns in den drei Personen in unterschiedlichen Zeiten verschieden stark begleiten. DT/sdu

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