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Bätzing will das Gespräch mit Rom suchen

Synodaler Ausschuss soll seine Arbeit aufnehmen. Deutsche Bischöfe wollen am Synodalen Rat festhalten. 
Bätzing sprach über Ergebnisse der Frühjahrsvollversammlung
Foto: Robert Michael (dpa) | Zum Abschluss der Frühjahrsvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz sprach Georg Bätzing über Ergebnisse der Versammlung.

Zum Ende der diesjährigen Frühjahrsvollversammlung der deutschen Bischöfe in Dresden hat der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), Georg Bätzing, betont, mit Blick auf den Synodalen Weg sei es nicht wichtig, wer welchen Textpassus erfolgreich über die Hürden der Versammlung gebracht habe. Entscheidend sei vielmehr, Entscheidungsmacht partizipativ und transparent zu gestalten. Eine neue Sexual- und Beziehungsethik sah Bätzing als notwendig an. Man gehe zuversichtlich in die fünfte Synodalversammlung in der kommenden Woche, auf der laut Bätzing gemeinsam mit allen Synodalen gute Ergebnisse für die Kirche erzielt werden sollten.

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In einigen Fragen, wie zum Beispiel des Synodalen Rates, bestehe auch ein Verständnisproblem, denn die Einordnung des Synodalen Rates könne noch gar nicht erfolgen, weil weder Struktur noch Aufgaben zum jetzigen Zeitpunkt genau und abschließend umrissen seien. Ob am Synodalen Ausschuss alle 27 Diözesanbischöfe teilnehmen werden, konnte der Vorsitzende auf Nachfrage nicht sagen, man habe das nicht erhoben.

Keine Nachnominierung

Für die vier aus der Synodalversammlung ausgeschiedenen Delegierten – Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz, Marianne Schlosser, Dorothea Schmidt und Katharina Westerhorstmann – werden keine Nachfolger bestimmt. Die deutschen Bischöfe verzichteten während ihrer Vollversammlung in Dresden darauf, die vakanten Plätze für die nächste Woche tagende Synodalversammlung nachzubesetzen.

Gesprächsbedarf mit Rom 

Bezüglich des Grußwortes des Apostolischen Nuntius sagte Bätzing, dass man die Worte zu Fragen der synodalen Struktur der Kirche wahr- und ernstgenommen habe. Man begegne diesen Worten mit Respekt, aber auch mit der Notwendigkeit, sich mit ihnen auseinanderzusetzen. Das bedeute Bätzing zufolge nicht ein einfaches "Zu-den-Akten-Nehmen" oder eine unmittelbare Umsetzung der Dinge. Es brauche das Gespräch. Der Vorsitzende betonte die Bereitschaft, mit Rom im Gespräch zu bleiben.

Debatte nicht öffnen

Weitere Themen waren die Debatten um den §218 und um den assistierten Suizid. Bezüglich der Abtreibung verteidigte Bätzing den bestehenden Kompromiss und damit die geltende Rechtslage. Vor einer Öffnung der Debatte warnte die Deutsche Bischofskonferenz. Zum assistierten Suizid verwies Bätzing auf die Stellungnahme des katholischen Büros Berlin und des Deutschen Caritasverbandes

Zum Klimaschutz sagte Bätzing: "Es ist gut, dass sich auch viele Katholikinnen und Katholiken am weltweiten Klimastreik der Fridays-for-Future-Bewegung am 3. März 2023 beteiligen und nachdrücklich für ambitionierten Klima- und Umweltschutz einstehen.“ DT/pwi/reg

Lesen Sie in der kommenden Ausgabe einen umfassenden Bericht von der Frühjahrsvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz.

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