Zum 63. Weltgebetstag um geistliche Berufungen am 25. und 26. April hat Papst Leo XIV. die Gläubigen weltweit zum Gebet eingeladen. Im Erzbistum Köln steht der Tag unter dem Leitwort „Niemand lebt sich selbst!“ (Röm 14,7).
In der Diözese zeichnet sich in diesem Jahr ein neuer Teilnahmerekord ab: In mehr als 120 Gottesdiensten wird für geistliche Berufungen gebetet. Zahlreiche Gemeinden beteiligen sich mit Eucharistiefeiern, Anbetungsstunden und Andachten. Eine Übersicht der Angebote ist online abrufbar.
Der Weltgebetstag erinnert daran, dass Berufung nicht allein eine individuelle Entscheidung ist, sondern im Hören auf Gott und im Leben der Kirche wächst. Das gemeinsame Gebet gilt dabei als zentraler Nährboden für das Entstehen und Reifen von Berufungen.
Der Sekretär der rogamus-Gebetsgemeinschaft, Regens Regamy Thillainathan, sprach angesichts der hohen Beteiligung von einer „sichtbaren Kultur der Berufungen“ im Erzbistum. Wo Kirche gemeinsam bete, wachse Vertrauen, und Menschen fänden den Mut, ihre Sendung zu entdecken.
Auch Julius Teders, Direktor der diözesanen Berufungspastoral, unterstrich die Bedeutung des Gebets: Es schaffe ein geistliches Klima, in dem Berufungen entstehen und wachsen könnten.
Die Pastoralreferentin Sarah Zurlo verwies zudem darauf, dass das Gebet nicht nur bei der Suche nach der eigenen Berufung trage, sondern auch im Alltag helfe, diese in schwierigen Zeiten zu leben. Die rogamus-Gebetsgemeinschaft begleitet den Weltgebetstag geistlich.
Sie wurde 1999 gegründet, zählt heute rund 2.000 Mitglieder und unterstützt die Berufungspastoral im Erzbistum Köln durch Gebet und konkrete Initiativen. Bis zu seinem Tod war Papst Franziskus Ehrenmitglied der Gemeinschaft.
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