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Das Gegenteil eines Karrieristen

Theologische Besserwisserei gegenüber Rom oder Alleingänge im Stil des deutschen „Synodalen Wegs“ sind mit Erzbischof Franz Lackner nicht zu machen.
Der Vorsitzende der Österreichischen Bischofskonferenz, Erzbischof Franz Lackner
Foto: DQS | Der wiedergewählte Vorsitzende der Österreichischen Bischofskonferenz ist ein Mann, der lebensgeschichtlich die Erfahrung gemacht hat, dass alles gut wird, wenn er nicht dem eigenen Kopf folgt, sondern sich rufen und führen lässt.

Österreichs Bischöfe setzen auf Kontinuität: Bei ihrer Vollversammlung im steirischen Wallfahrtsort Mariazell bestätigten sie am Dienstag den Salzburger Erzbischof Franz Lackner im Amt ihres Vorsitzenden und den Linzer Diözesanbischof Manfred Scheuer als seinen Stellvertreter. Lackner selbst hatte zuvor leise Zweifel daran gesät: mit Blick auf seinen in wenigen Tagen bevorstehenden 70. Geburtstag und auf die sechsjährige Amtszeit des Vorsitzenden, die somit über jenen 75. Geburtstag hinausreichen würde, an dem Bischöfe kirchenrechtlich verpflichtet sind, dem Papst ihren Rücktritt anzubieten.

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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