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Das Verstörende des Christentums

Die Kirche ist um Gottes Willen stets widerborstig und ein Stein des Anstoßes. Ob es den Mächtigen dieser Welt nun gefällt oder nicht.
Papst Leo bei der Eucharistiefeier
Foto: IMAGO / Independent Photo Agency Int. | Das Reich dessen, den der Papst vertritt, ist nicht von dieser Welt. Aber es stellt einen Anspruch an diese Welt – und verwandelt sie.

Welche Art von Religion hätten die Regierenden denn gerne? Vielleicht eine pastorale und pädagogische, die die Menschen zu braven Staatsbürgern und Steuerzahlern erzieht? Eine ideologisch konforme und patriotische, die obrigkeitshörige Untertanen formt? Jedenfalls eine, die nicht stört – und genau damit kann der Christ nicht dienen. Denn das Christentum hat grundsätzlich und zu jeder Zeit etwas Verstörendes. Mit Blick auf Christus selbst wie auf die glaubwürdigsten seiner Zeugen, die Märtyrer, zeigt sich ein doppelter Imperativ: Christen ziehen sich nicht aus der Verantwortung für ihre Zeit zurück, weil sie im „Zufall der Geburt“ für sich selbst den Willen des geschichtsmächtigen Gottes erkennen.

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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