Logo Johann Wilhelm Naumann Stiftung Neuer DBK-Vorsitzender gewählt

Stetter-Karp wünscht Wilmer „Herz für weitere Reformen"

Die ZdK-Präsident betont in ihrer Gratulation an den neuen Vorsitzenden der DBK die Bedeutung des Synodalen Wegs für die Einheit der Kirche.
Irme Stetter-Karp gratuliert WIlmer
Foto: IMAGO/Paul-Philipp Braun (www.imago-images.de) | Irme Stetter-Karp sieht im deutschen Reformprzess keine Alternative.

Die Präsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Irme Stetter-Karp, hat Bischof Heiner Wilmer zu seiner Wahl zum neuen Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) gratuliert. Sie wünsche ihm „Gottes Segen, Mut zu anstehenden Veränderungen und ein spürbares Herz für weitere Reformen in der Kirche“. Dieser Tag in Würzburg, an dem Ihre Mitbrüder großes Vertrauen in ihn gesetzt hätten, „ist eine Richtungsentscheidung für die Kirche in Deutschland“, erklärte Stetter-Karp.

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Viele Katholikinnen und Katholiken setzten ihre Hoffnung in den neuen Vorsitzenden, „dass er für eine glaubwürdige Kirche streitet, die ihre Stärke gleichermaßen aus Konfliktfähigkeit und Zusammenhalt bezieht“. Den Weg dafür habe sein Vorgänger, Bischof Georg Bätzing, bereits geebnet. Das ZdK freue sich darauf, den Synodalen Weg unter Wilmers Leitung „gemeinsam weiterzugehen“.

Deutscher Reformprozess alternativlos

Stetter-Karp betonte, dass der Reformprozess in Deutschland unverzichtbar sei – insbesondere angesichts sozialer Spannungen, die überwunden werden müssten, und der Notwendigkeit, die Demokratie zu stärken. Auch die Zukunft Deutschlands und Europas sei eine gemeinsame Aufgabe der Kirche. In ihrem Schreiben an den neuen DBK-Vorsitzenden hob sie hervor: „Ich bin sicher, dass Sie sich als Vorsitzender der Bischofskonferenz dessen völlig bewusst sind, lieber Bischof Wilmer.“ Sie freue sich, dass er zum 104. Deutschen Katholikentag in Würzburg kommen werde: „Dort treffen Sie auf engagierte Christinnen und Christen, denen die Zukunft der Kirche genauso wichtig ist wie Ihnen und mir.“ 

Mit Blick auf die kommende Synodalkonferenz zeigte sich Stetter-Karp optimistisch: „Was wir auf dem Synodalen Weg gemeinsam vorangebracht haben, lässt sich nicht mehr verschieben, kleinreden oder gar ungeschehen machen.“ Es gebe viele Menschen, die die Veränderung ihrer Kirche im Alltag erleben möchten.  DT/dsc

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