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Papst warnt vor „Bissen des Bösen“ 

Der Friede müsse „jeden Tag neu errungen werden“, so Papst Franziskus in einer Predigt auf seiner Reise nach Kasachstan. Und er mahnt zu „Dialog und Verständigung“.
Papst Franziskus predigt in Kasachstan
Foto: IMAGO/Abzal Kaliyev | Der Papst forderte auf, „nach oben zu blicken, auf ihn zu schauen, von seiner universalen Liebe zu lernen, von seiner Hingabe am Kreuz“

Auf seiner Reise in Kasachstan hat Papst Franziskus am Mittwoch in seiner Predigt vor den „Schlagen“ des Bösen gewarnt. Er appellierte an die Christen „keine bösen Werke zu verbreiten, die Welt nicht mit Sünde und mit dem Misstrauen zu verschmutzen, das vom Bösen kommt“. Der Friede müsse „jeden Tag neu errungen werden“.

Man solle sich vielmehr dem Kreuz Christi zuwenden. Er forderte auf, „nach oben zu blicken, auf ihn zu schauen, von seiner universalen Liebe zu lernen, von seiner Hingabe am Kreuz“, denn dort habe er unsere Sünde und das Böse in der Welt an sich genommen „und sie mit seiner Liebe besiegt“.

„Es ist kein Zufall, dass die Menschen in dem Moment, in dem ihr Vertrauen in Gott schwindet, von tödlichen Schlangen gebissen werden“ so der Papst. Diesem andauernden „geistliche Kampf“ würde der Mensch „aus freien Stücken“ anhängen. Papst Franziskus zitierte auch den heiligen Johannes Paul II. und rief dazu auf, im „Dialog und in der Verständigung“ zu wachsen, „die unerlässliche Voraussetzungen sind, um ‚Brücken‘ der solidarischen Zusammenarbeit mit den anderen Völkern, Nationen und Kulturen zu bauen“.

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Die Predigt hielt der Papst im Zuge seiner Reise nach Kasachstan, um am siebten „Kongress der Führer der weltweiten und traditionellen Religionen“ teilzunehmen. Abgesandte des Islam, des Judentums und der Orthodoxen Kirchen waren ebenfalls angereist. DT/jmo

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Johannes Paul II. Kreuz Papst Franziskus Predigten Päpste

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