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Missionarisch und anschlussfähig

Trump beruft Bischof Barron in die Kommission für internationale Religionsfreiheit. Das lässt hoffen, dass er die oft so befremdlich agierende US-Regierung mit Augenmaß zum Nachdenken anregt.
Der amerikanische Bischof Robert Barron
Foto: IMAGO / ABACAPRESS | Der amerikanische Bischof Robert Barron überzeugt nicht nur durch mediale Kompetenz und Reichweitenstärke. Barron erreicht ein Millionenpublikum, ohne Pastoral und Verkündigung gegeneinander auszuspielen.

Missionarisches Feuer gilt vielen Getauften als untrügliches Zeichen eines antiquierten Verständnisses von christlicher Nachfolge. Doch widersprechen lehramtstreue Evangelisation und gesellschaftspolitische Anschlussfähigkeit einander nicht.

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Der amerikanische Bischof Robert Barron überzeugt nicht nur durch mediale Kompetenz und Reichweitenstärke. Barron erreicht ein Millionenpublikum, ohne Pastoral und Verkündigung gegeneinander auszuspielen. Seine Berufung in die Kommission für internationale Religionsfreiheit, die vor über dreißig Jahren durch ein Gesetz des Kongresses geschaffen wurde, qualifiziert ihn gerade für Gruppen, die liberale Kirchenkreise gern als ihr ureigenes Seelsorgeterrain beanspruchen: Ausgegrenzte, Migranten, Gruppen, die aus ethnischen Gründen benachteiligt werden.

Es ist Zeit für eine Rehabilitierung des Missionsbegriffs

Das Gremium berät sowohl den US-Präsidenten als auch den Kongress in Fragen, die den Schutz und die Stärkung der Religionsfreiheit weltweit betreffen. Es ist bereits die zweite Berufung Barrons: Seit 2025 gehört er der Kommission für Religionsfreiheit an, die Empfehlungen für die US-Regierung zu Fragen der Religionsfreiheit ausarbeitet.

Die Aufgabe, die oft so befremdlich agierende US-Regierung Trump mit Vernunft und Augenmaß zum Nachdenken anzuregen, ist kaum zu überschätzen. Es ist Zeit für eine Rehabilitierung des Missionsbegriffs.

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Regina Einig Religionsfreiheit Robert Barron US-Regierung

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