Er ist interessant, weil er anders tickt: Auch in Deutschland halten viele Katholiken große Stücke auf den Bischof von Winona-Rochester, Robert Barron. Seine auf sozialen Medien verbreiteten Sonntagspredigten hören Millionen, Barron hebt sich aber auch politisch von den meisten seiner Amtsbrüder ab: Als (viel kritisiertes) Mitglied in der „Religionsfreiheitskommission“ des Weißen Hauses ist er sich nicht zu schade, der Trump-Regierung zuzuarbeiten.
Robert Barron und das Lob des mangelnden Mitgefühls
Der medienaffine US-Bischof tickt politisch anders als die meisten seiner Mitbrüder. Das zeigt sich auch in seiner Laudatio eines eher krawalligen Marketingprofessors.
