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KI-Marx und das utopische Moment der Politkirche

Ralph Brinkhaus fordert mehr Gottesbezug, Kardinal Marx hält sich lieber an die Vernunft. Doch wie jenseitig dürfen politische Ratschläge der Kirche dann noch sein?
Marx und Brinkhaus auf dem Katholikentag
Foto: Monika Johna | Hatten den Mut, auch im Sitzen aufschlussreich aneinander zu geraten: Reinhard Kardinal Marx und der CDU-Politiker Ralph Brinkhaus.

Es war nicht die allerunverbrauchteste Frage, aber wenn es einen Ort gibt, an dem sie wohl gestellt werden sollte, dann ist es der Katholikentag: „Wie politisch muss Kirche sein?“ Darüber debattierten am Freitag in Würzburg folgerichtig der Münchner Erzbischof, Reinhard Kardinal Marx, der CDU-Politiker Ralph Brinkhaus, die EKD-Ratsbevollmächtigte Annette Gidion und die Sozialethikerin Marianne Heimbach-Steins. Dass die Podiumsdiskussion wenigstens hin und wieder zu dem „Streitgespräch“ wurde, als das es angekündigt war, lag neben der soliden Moderation durch ZDF-Mann Stefan Leifert ausschließlich an Ralph Brinkhaus.

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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