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Fulton Sheen: Popularität steigt immer mehr

Der amerikanische Erzbischof und Medienstar steht bei vielen Gläubigen hoch im Kurs. Gründe für das Comeback.
US-Erzbischof Fulton Sheen vor Seligsprechung
Foto: Archiv | Worin liegt die ungebrochene Popularität Fulton Sheens begründet? Zum einen in seiner geschliffenen Rhetorik.

Jetzt scheint es Schlag auf Schlag zu gehen: Kaum sind die sterblichen Überreste von Erzbischof Fulton Sheen (1895–1979) von der New Yorker St. Patrick’s Kathedrale in seine Heimatdiözese Peoria überführt worden, da meldet sich auch Rom wieder zu Wort.

Papst Franziskus erkannte jüngst von Sheen erwirktes Wunder an

Papst Franziskus hat, wie der Vatikan laut Agenturberichten jüngst mitteilte, ein auf Fürsprache von Sheen erwirktes Wunder anerkannt. Das ist nicht nur ein großer Schritt nach vorn für den Seligsprechungsprozess des unvergessenen amerikanischen TV-Evangelisten und Buchautors, der durch die Anerkennung des heroischen Tugendgrades bereits 2012 offiziell begann. Es wird mit Sicherheit dazu beitragen, dass Sheen im deutschsprachigen Raum noch an Popularität zulegt. So wie in anderen Ländern, etwa Polen, wo bunt gestylte Neuauflagen seiner Bücher den katholischen Buchmarkt erobern.

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Ein schönes Phänomen, aber warum passiert es eigentlich? Schließlich gibt es auch jede Menge andere heroische Glaubensgestalten, bei denen ein Potenzial zur Heiligkeit vorliegt.

Geschliffene Rhetorik des US-Erzbischofs

Zum einen liegt es an der geschliffenen Rhetorik des US-Erzbischofs. Und diese Erklärung für die neu belebte Anziehungskraft Sheens liegt auf der Hand. Egal, ob er beim Radiosender NBC die „Catholic Hour“ schlagen ließ oder im Fernsehen im Rahmen von „Life Is Worth Living“ auftrat: Sheen erklärte Millionen von Menschen in einfacher, leicht verständlicher Weise die Grundwahrheiten der Heiligen Schrift und des Katholizismus.

Er machte als Redner eine gute Figur: mit markanter Stimme, aufmerksamem Blick und eleganter Statur. Er
sprach frei, eindringlich und humorvoll, als würde ihm der HeiligeGeist als Teleprompter dienen. Aber auch mit Autorität. Solche Prediger sind selten geworden.

DT/mee

Weitere Gründe für die Popularität Fulton Sheens erfahren Sie in der aktuellen Ausgabe der „Tagespost“ vom 11. Juli 2019.

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