Die Beziehung zwischen dem Synodalen Weg und Rom war schon immer durchwachsen. Das ist auch bei der letzten Sitzung wieder deutlich geworden. Vielfach wurde beklagt, es sei keine Reaktion auf die Schreiben erfolgt, mit denen das Synodalpräsidium dem Heiligen Vater die Beschlüsse der Synodalversammlung vorlegte, die die Gesamtkirche betreffen. Dabei ging es um Themen wie die Streichung homosexueller Handlungen aus dem Katalog der Sünden gegen die Keuschheit, Streichung des Zölibats der Priester, Frauenpredigt, Frauendiakonat und einige mehr. Auch mussten die Synodalen erkennen, dass weder die deutschen Bischöfe noch der Vatikan dazu zu zwingen sind, die Beschlüsse des Synodalen Weges umzusetzen.
„Monitoring ist nichts anderes als Kontrolle“
Der deutsche Sonderweg kollidiert mit dem weltkirchlichen Verständnis von Synodalität: Der Kirchenrechtler Heribert Hallermann wirft den Blick voraus Richtung Synodalkonferenz.
