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Kommentar: Bischof Sheens römischer Dornröschenschlaf beendet

Papst Franziskus erkennt ein auf Fürsprache des US-Bischofs Fulton Sheen erwirktes Wunder an – ein großer Schritt nach vorn für dessen Seligsprechungsprozess.
Fulton Sheen: Wunder anerkannt
Foto: IN | Unvergessen ist der amerikanische TV-Evangelist und Buchautor, dessen Seligsprechungsprozess durch die Anerkennung des heroischen Tugendgrades bereits 2012 offiziell begann.

Jetzt scheint es Schlag auf Schlag zu gehen: kaum sind die sterblichen Überreste von US-Bischof Fulton Sheen (1895-1979) von der New Yorker St. Patrick's Kathedrale in seine Heimatdiözese Peoria überführt worden, da meldet sich auch Rom wieder zu Wort. Papst Franziskus hat, wie der Vatikan am Samstag mitteilte, ein auf Fürsprache von Sheen erwirktes Wunder anerkannt. Ein großer Schritt nach vorn für den Seligsprechungsprozess des unvergessenen amerikanischen TV-Evangelisten und Buchautors, der durch die Anerkennung des heroischen Tugendgrades bereits 2012 offiziell begann.

Erzdiözese New York sperrte sich gegen Umbettung nach Peoria

Lange Zeit stockte der Prozess danach, weil die Erzdiözese New York, wo Sheen auf seinen Wunsch hin beerdigt wurde, sich gegen die für den Prozess notwendige Umbettung nach Peoria sperrte. Nichts ging mehr. So schien es. Doch Sheens Nichte gab nicht auf, ging vor Gericht und setzte sich wiederholt durch. Widerstand zwecklos. Farce zu Ende. Die Erzdiözese New York ließ Fulton Sheen auf die nun wirklich letzte Reise gehen. Fast vierzig Jahre nach seinem Tod. Seinem irdischen Tod.

Geschichte des himmlischen Beistands von Sheen hat erst begonnen

Denn natürlich: So schön bereits das Happy End bei dem Rechtsstreit wirkte, die eigentliche Never Ending Story, die Geschichte des himmlischen Beistands von Bischof Sheen hat gerade erst begonnen. Franziskus hat dafür nun den Weg freigemacht. Der römische Dornröschenschlaf von Bischof Fulton Sheen ist damit endgültig vorbei. Wunderbar!

DT/mee

Die Hintergründe zu diesem Thema finden Sie in der Wochenausgabe der Tagespost.

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