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Katholische Zeitung für Politik, Gesellschaft & Kultur
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Weise Christen braucht das Land

Die Politik eskaliert. Die Kirche muss sich entscheiden, ob sie zu ihren klassische Waffen greift.
Frau mit Christusfigur
Foto: Imago/Steinach | Was alle Christen in Zeiten politischer Eskalation tun können: Gebet, Sakramente, Betrachtung und Opfer bleiben ein zeitlos aktuelles Instrumentarium.

Tod und Gericht sind die Stiefkinder der Verkündigung geworden. Wo die Predigt einen Bogen um unbequeme Fragen macht, erlaubt die internationale Politik der Spaßgesellschaft aber kein Ausweichen. Denn die derzeitige Bedrohung des Friedens in Europa stellt die Kirche wieder einmal vor die Aufgabe, den Menschen mit Glaube und Vernunft Antworten auf die Letzten Fragen zu geben. Versagt die Institution aus Angst, Unverständige könnten sie für ihre vermeintliche „Drohbotschaft“ tadeln, stößt sie die Verängstigten und Vereinsamten in die Wartezimmer mehr oder minder empfehlenswerter Fachkräfte für psychische Gesundheit.

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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