Drei Jahrzehnte hat Kardinal Christoph Schönborn die Erzdiözese Wien geleitet, vielsprachig und weitgereist, „urbi et orbi“ bestens vernetzt. Am Samstag legte er im Wiener Stephansdom seinem früheren Sekretär Josef Grünwidl die Hände zur Bischofsweihe auf. Grünwidl scharte vor der Liturgie im Erzbischöflichen Palais viele Jugendliche um sich und zog in deren Begleitung, vorbei an frierenden Menschen am Straßenrand, zum Stephansdom, wo er mit Blasmusik und vom Wiener Domkapitel begrüßt wurde.
Bescheiden und volksnah
Kardinal Christoph Schönborn war ein theologisches Schwergewicht und ein kirchlicher Global Player. Sein Nachfolger auf der Wiener Kathedra, Josef Grünwidl, ist und bleibt einfacher Seelsorger.
