Logo Johann Wilhelm Naumann Stiftung Bischofsdikasterium entscheidet

Anzeige gegen Woelki nun im Vatikan

Der Trierer Bischof Ackermann leitet die Anzeige des Betroffenenbeirats der DBK gegen den Kölner Kardinal weiter. Die Entscheidung liegt nun beim Bischofsdikasterium.
Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki
Foto: IMAGO/Marc John (www.imago-images.de) | Vor zehn Tagen war die an Papst Leo XIV. adressierte Anzeige des Betroffenenbeirats der Deutschen Bischofskonferenz bekannt geworden.

Der Trierer Bischof Stephan Ackermann hat die kirchenrechtliche Anzeige des Betroffenenbeirats bei der Deutschen Bischofskonferenz gegen den Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki über die Nuntiatur in Berlin an das vatikanische Bischofsdikasterium geschickt. Das teilte das Bistum Trier heute mit. Nach dem Regelwerk für den Umgang mit kirchenrechtlichen Anzeigen gegen Bischöfe war der Trierer Bischof als dienstältester Bischof der Kirchenprovinz Köln dafür zuständig, über die Weiterleitung der Anzeige zu entscheiden.

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Vor zehn Tagen war die an Papst Leo XIV. adressierte Anzeige des Betroffenenbeirats der Deutschen Bischofskonferenz bekannt geworden. Das Gremium wirft dem Kölner Erzbischof schwere Versäumnisse bei der Missbrauchsaufarbeitung vor. Das Erzbistum Köln hatte die Vorwürfe als „offenkundig haltlos“ zurückgewiesen. Die Entscheidung darüber, ob ein Verfahren gegen Woelki eingeleitet wird, liegt nun beim Bischofsdikasterium.  DT/reg

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