Logo Johann Wilhelm Naumann Stiftung Budapest

Ungarischer Primas: zieht positive Bilanz zu Eucharistischem Kongress

Der Internationale Eucharistische Kongress in Budapest habe alle Erwartungen übertroffen, meint Kardinal Péter Erdö. Die große Inspiration sei die Einheit gewesen.
Peter Erdö
Foto: Cristian Gennari (Romano Siciliani) | Wie der Kongress immer stärker zu einer mehrtägigen Stadtmission in Budapest wurde, der sich Hunderttausende anschlossen, habe „all unsere Erwartungen übertroffen“, meint Kardinal Peter Erdö.

Der Primas von Ungarn und Erzbischof von Esztergom-Budapest, Kardinal Péter Erdö, zieht eine positive Bilanz zum 52. Internationalen Eucharistischen Kongress (IEC), der Anfang September in Budapest stattfand. Im exklusiven Gespräch mit der Tagespost meint Erdö: „Wir haben wieder entdeckt und erlebt, dass unser Glaube ein sanftes und heiteres Licht ist, dass die Person Christi uns verbindet in der ganzen Welt.“

"Christus war in unserer Mitte!"

Wie der Kongress immer stärker zu einer mehrtägigen Stadtmission in Budapest wurde, der sich Hunderttausende anschlossen, habe „all unsere Erwartungen übertroffen“, so Erdö weiter. „Christus war in unserer Mitte!“ Er hoffe, so der ungarische Primas, dass die Sonntagsmesse und die eucharistische Anbetung von nun an viel mehr geschätzt würden.

Lesen Sie auch:

Die große Inspiration sei dabei die Einheit gewesen. Man habe viele Gründer von geistlichen Bewegungen aus der ganzen Welt eingeladen und auch Kontakte und Erfahrungen mit bekannten Theologen, Bischöfen, Künstlern, Vertretern anderer christlicher Kirchen und Konfessionen sowie mit qualifizierten Vertretern des Judentums gemacht. „Die Begegnung aller dieser Menschen mit breiteren Kreisen von Gläubigen war ein einmaliges Erlebnis und eine große Bereicherung“, so der ungarische Kardinal. 

Auf die Frage, ob der Ansatz des Internationalen Eucharistischen Kongresses auch als Vorgabe für alle synodalen Reformprojekte dienen könne, meint Erdö: „Die Kirche muss sich immer erneuern.“ Das Ziel der Reformen sei stets, „dass wir die gute Nachricht Christi der Welt klarer, wirksamer übergeben können“.  DT/mlu

Lesen Sie das ausführliche Bilanz-Interview zum Internationalen Eucharistischen Kongress mit Kardinal Péter Erdö in der kommenden Ausgabe der Tagespost.

Themen & Autoren
Vorabmeldung Bischof Erzbischöfe Jesus Christus

Weitere Artikel

Wer war Frère Roger? Eine neuaufgelegte Biografie bringt den Gründer von Taizé und seinen Beitrag zur Versöhnung näher.
21.04.2026, 09 Uhr
Esther von Krosigk
Der rumänische Theologe Alexandru Nan präsentiert Lebensläufe gemeinsamer Heiliger der alten Kirche als ökumenische Bezugspunkte des Glaubens.
14.04.2026, 07 Uhr
Jürgen Henkel

Kirche

Im Zisterzienserstift Heiligenkreuz herrscht nach der Visitation wieder Aufbruchsstimmung.
26.04.2026, 15 Uhr
Stephan Baier
Ließ sich der spätere Papst Johannes Paul II. im Umgang mit Missbrauchstätern etwas zuschulden kommen? Nein, meint ein polnischer Journalist, und weist gegenteilige Folgerungen zurück.
26.04.2026, 13 Uhr
Olga Dolesniak-Harczuk
Wenn es schnell gehen soll, geht man auch mal in ein Bistro, um sich darüber auszutauschen, was hinter den heiligen Mauern geschieht.
25.04.2026, 05 Uhr
Mario Monte
Unermüdlich warb der Apostolische Nuntius Nikola Eterović für die Einheit mit der Weltkirche. Eine undankbare Aufgabe im synodalen Deutschland, die nun ihr Ende hat.
24.04.2026, 14 Uhr
Franziska Harter