Der achte Stern in der Krone Mariens

Im polnischen Niepokalanow, der Klosterstadt des heiligen Maximilian Kolbe, ist das Weltzentrum des Gebets für den Frieden eröffnet worden. Von Anna Meetschen

Weltzentrum des Gebets in Niepokalanow eröffnet
Der zentrale Punkt der Altäre der Anbetung ist die Figur der Maria, die vom heiligen Johannes Paul II. als „Frau der Eucharistie“ und „die erste Monstranz“ bezeichnet wurde. Foto: Anna Meetschen

Im polnischen Niepokalanow, der Klosterstadt des heiligen Maximilian Kolbe, ist am Wochenende das Weltzentrum des Gebets für den Frieden, „Stern der Immakulata“, eröffnet worden. Die Eucharistie wurde von Erzbischof Salvatore Pennacchio, Apostolischer Nuntius in Polen, zelebriert. An der Zeremonie nahmen Vertreter der Polnischen Bischofskonferenz und der staatlichen Behörden sowie zahlreiche Pilger aus ganz Polen und dem Ausland teil.

Erzbischof Gadecki: "Maria ist Lehrerin des Friedens"

Erzbischof Stanislaw Gadecki, Vorsitzender der Polnischen Bischofskonferenz, erinnerte in seiner Predigt daran, dass „wenn Christus der Frieden ist, und die Immakulata die Mutter Jesu, dann ist sie auch die Mutter des Friedens. Sie ist Lehrerin des Friedens.“

Das Weltzentrum des Gebets für den Frieden in Niepokalanow ist Teil der Schaffung internationaler Zentren auf allen Kontinenten (die sogenannten zwölf Sterne in der Krone Mariens, Königin des Friedens). In ihnen wird das unaufhörliche Gebet für den Frieden vor dem Allerheiligsten gehalten. Die Altäre der Anbetung zu den Kapellen des Friedens in jedem Zentrum werden vom Heiligen Vater gesegnet. Bisher wurden sechs Weltzentren für das Gebet für den Frieden gegründet: Bethlehem in Israel, Medjugorje in Bosnien-Herzegowina, Oziornoje in Kasachstan, Yamoussoukro an der Elfenbeinküste, Namyang in Südkorea und Kibeho in Ruanda. Das siebte Zentrum wird in Dagupan auf den Philippinen gebaut, das achte gerade in Niepokalanów eröffnet.

Altar der Anbetung in Niepokalanow erfüllt Traum des heiligen Maximilian Kolbe

Der zentrale Punkt der Altäre der Anbetung ist die Figur der Maria, die vom heiligen Johannes Paul II. als „Frau der Eucharistie“ und „die erste Monstranz“ bezeichnet wurde. Daher werden Monstranzen unter das Herz Mariens gestellt. Der Altar der Anbetung in Niepokalanow ist eine Erfüllung des Traumes des heiligen Maximilian Kolbe, über den er 1934 in einem Brief aus Nagasaki zum Guardian von Niepokalanow schrieb: „Ich stelle mir eine schöne Figur der Immakulata im großen Altar vor und auf ihrem Hintergrund, zwischen den ausgestreckten Händen, eine Monstranz, die in der ständigen Anbetung des Allerheiligsten Sakramentes ist. Die Ordensbrüder beten ihn abwechselnd an. Wer in die Kirche reinkommt, fällt auf die Knie, betet an, schaut auf das Gesicht der Immakulata, geht, und Sie organisiert seine Sache mit Herrn Jesus.“

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