„Youcat“-Chef warnt vor „theologischem Populismus“

Der Initiator der globalen Jugendkatechismus-Initiative „Youcat“, Bernhard Meuser, übt Kritik an der Uneinigkeit der deutschen Bischöfe bei der Zulassung zur Kommunion.

Meuser warnt vor "theologischem Populismus"
Bernard Meuser empfiehlt den deutschen Bischöfen, sich in einen fundamentalen geistlichen Prozess zu begeben. Foto: Sebastian Gollnow (dpa)

Der Initiator der globalen Jugendkatechismus-Initiative „Youcat“ und Leiter der internationalen YOUCAT Foundation in Aschau/Chiemgau, Bernhard Meuser, warnt vor „theologischem Populismus“. In einem aktuellen Gastbeitrag für die "Tagespost“ (9. August 2018) kritisiert Meuser die Uneinigkeit der deutschen Bischöfe bei der Zulassung zur Kommunion.

"Man hat den Eindruck, die Bischöfe seien uneins wie nie"

„Man hat den Eindruck, als seien die deutschen Bischöfe uneins wie nie. Diese Uneinigkeit wird auch noch an die Öffentlichkeit getragen und dort medial verstärkt. Die Leute hören das Wort Kirche und winken nur noch ab. Aber auch innerhalb der Kirche pflanzt sich das Gen der Spaltung fort bis in die Gruppen und Gemeinden.“

Dabei hebt der katholische Publizist und frühere Verleger hervor, dass es „mangelnde Einheit“ in der Kirchengeschichte oft gegeben habe. „In christlichem Freimut darf man aber die deutschen Bischöfe daran erinnern, dass es in dieser Stunde der Kirche wohl keine dringendere Aufgabe für sie gibt, als sich in einen fundamentalen geistlichen Prozess zu begeben, am besten in eine Art freiwilliges Konklave.

Meuser empfiehlt: eine Art freiwilliges Konklave

Man nehme sich einen Exerzitienmeister, einen strengen, lege den Schlüssel weg und komme nicht eher aus der Klausur, bis man versöhnt und glaubwürdig und in brüderlicher Eintracht vor Kirche und Welt treten kann.“

Lesen Sie das komplette „Tagesposting“ von Bernhard Meuser in der aktuellen Ausgabe der "Tagespost" vom 9. August 2018.

DT/mee