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US-Bischöfe: Arbeitsgruppe zu Biden nicht vorzeitig aufgelöst

Wurde die Arbeitsgruppe der US-Bischofskonferenz, die sich mit US-Präsident Bidens Haltung zum Lebensschutz befassen sollte, vorzeitig aufgelöst? Eine Quelle aus dem Umfeld der Bischöfe dementiert das.
US-Präsident Biden
Foto: Patrick Semansky (AP) | Der demokratische Präsident Joe Biden, ein praktizierender Katholik, war von den US-Bischöfen kritisiert worden, da er für ein „Recht auf Abtreibung“ eintritt.

Wie steht es um die Arbeitsgruppe der US-Bischofskonferenz, die sich mit der Position des neuen US-Präsidenten, Joe Biden, zum Lebensschutz befassen sollte? Wie die „Catholic News Agency“ (CNA) berichtet, hat eine Quelle aus dem Umfeld der Bischofskonferenz die Gerüchte dementiert, dass die Gruppe unter der Leitung des Erzbischofs von Detroit, Allen Vigneron, in dieser Woche vorzeitig aufgelöst worden sei.

Die Aufgaben sind erfüllt

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Zuvor hatte der „National Catholic Register“ berichtet, dass die Arbeitsgruppe der amerikanische katholischen Bischöfe nur drei Monate nach ihrer Gründung im November vergangenen Jahres – unmittelbar nach den Präsidentschaftswahlen – wieder eingestellt worden sei. 

Wie CNA nun berichtete, habe die Quelle aus dem Umfeld der US-Bischöfe nun klargestellt, dass es nicht korrekt sei, von einer „Auflösung“ der Arbeitsgruppe zu sprechen. Der Zusammenschluss sei immer nur auf einen zeitlich befristeten Rahmen angelegt gewesen und habe seine Aufgaben nun vollendet.

Erzbischof Vigneron, der gleichzeitig auch stellvertretender Vorsitzender der US-Bischofskonferenz ist, „hat offenbar den Eindruck, getan zu haben, was man von ihm verlangt hat“, zitiert CNA eine Person aus dem Umfeld der Bischofskonferenz. Als Ergebnis soll Vigneron den US-Bischöfen vorgeschlagen haben, im weiteren Verlauf des Jahres ein pastorales Schreiben zu veröffentlichen, das sich mit der generellen Frage nach der „Eignung zur Kommunion“ beschäftige.

Mexico-City-Policy bereits abgeschafft

Der demokratische Präsident Joe Biden ,ein praktizierender Katholik, war von den US-Bischöfen kritisiert worden, da er für ein „Recht auf Abtreibung“ eintritt. In einer Stellungnahme anlässlich des 48. Jahrestages des Grundsatzurteils „Roe vs. Wade“ hatte Biden sein Wahlkampfverpsrechen bekräftigt, ein solches Recht auf straffreien Zugan zu Abtreibungen gesetzlich verankern zu wollen. Zudem schaffte er bereits die sogenannte „Mexico-City-Policy“ ab, die es der amerikanischen Regierung untersagte, ausländische NGOs, die Abtreibungen fördern, finanziell zu unterstützen.  DT/mlu

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