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Katholische Zeitung für Politik, Gesellschaft & Kultur
Plus Inhalt Interview mit Jeremias Schröder

„Maria führt uns zu Jesus“

Katechismuslesen reicht nicht: Warum der Abtprimas der Benediktiner, Jeremias Schröder, der Mutter Jesu große Bedeutung für seinen Glauben beimisst.
Abtprimas Jeremias Schröder
Foto: Imago | Abtprimas Jeremias Schröder ist seit 2024 Abtprimas der Benediktinischen Konföderation.

Herr Abtprimas, die Marienverehrung bei den Benediktinern prägt die Frömmigkeit seit vielen Jahrhunderten. Können Sie ein paar Beispiele nennen, wie diese Verehrung heute noch geschieht? Und worauf sie zurückgeht? Es klingt erstaunlich, aber in der Regel des heiligen Benedikt wird die Mutter Gottes nicht erwähnt. Und auch nicht in der Lebensbeschreibung, die Papst Gregor der Große über Benedikt verfasst hat. In der Entstehungszeit des benediktinischen Mönchtums war der Marienkult nicht so ausgeprägt. Aber dann wurden im Mittelalter die Benediktinermönche ganz wichtige Träger der Verehrung Mariens. Ein schönes Beispiel dafür: In Andechs gibt es die Darstellung der „Vier Kapläne Mariens“. Von diesen vier Kaplänen sind immerhin ...

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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