MENÜ
Katholische Zeitung für Politik, Gesellschaft & Kultur
Archiv Inhalt Sonntagslesung

Nachhilfestunde im Glauben

Vorbild heidnische Kanaanäerin: entscheidend ist ein existenziell gelebter Glaube an den Messias. Damit wird klar: Der Glaube ist die „demokratischste“ Sache der Welt.
Christus und das Kanaanäische Weib.
Foto: Hans-Joachim Bartsch / Kunstgewerbemuseum, Staatliche Museen zu Berlin, Lizenz: http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/ | URL: https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/O7Z6JHKBKBHGXUKBAX2EWDOIVC7OTIMC | Christus und das Kanaanäische Weib.

Was kann schon Gutes aus Tyrus und Sidon kommen – zwei phönizische Küstenstädte im Norden, die in der Bibel häufig Adressaten von Gerichtsworten waren? Sidon ist außerdem besonders schlecht in die Geschichte Israels eingegangen, und zwar aufgrund der Herkunft von Isebel, der Frau des Königs Ahab. Die von dort stammende Königin stand für die Verführung des erwählten Volkes zum Baal-Kult. Keine guten Startbedingungen für die namenlose Frau aus dem Evangelium, welche ebenfalls aus der Gegend stammt und deren Bezeichnung „Kanaanäerin“ keinerlei Zweifel an ihrem Heidentum lässt. Sie hat keinen Anspruch auf die Hilfe Gottes.

Hinweis: Dieser Archiv-Artikel ist nur für unsere Digital-Abonnenten verfügbar.
Gratis-Abo
0,00 €
für 3 Wochen
  • Lieferung endet automatisch
  • Ohne Risiko
  • 3 Wochen gratis ePaper *
Digital-Abo
15,50 €
monatlich
  • Monatlich kündbar
  • Unbegrenzter Zugriff auf die-tagespost.de.
  • Unbegrenzter Zugriff auf alle ePaper-Ausgaben.
Komplett-Abo
22,45 €
monatlich
  • Print & Digital
  • Mit Vertrauensgarantie
  • Flexible Zahlweisen möglich
  • Unbegrenzt Zugriff auf die-tagespost.de
  • Unbegrenzt Zugriff auf ePaper-Ausgaben
Ohne Abo lesen
Zurück zur Übersicht
Digital-Schnupperabo