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Das Salz ist für die Welt unersetzlich

Licht sein dank Gott: Die Christen sollen diese Welt mitgestalten, aber nicht, indem sie durch ihre Anpassung jede Störung des Systems vermeiden.
Salzstreuer
Foto: Imago/UIG | Salz hat die Kraft, zu verändern. Der heilige Chromatius, Bischof von Aquileja sieht darin die Weisheit des Evangeliums beziehungsweise den Glauben an sich.

Jesus bildet ein kirchliches Bewusstsein seiner Jünger, indem er sie „definiert“: Ihr seid Salz der Erde, Licht der Welt. Ihm ist daran gelegen, dass sie eine Gemeinschaft mit klarer Identität bilden, denn nur so können sie ihre Mission in der Welt erfüllen. Im Gegensatz zur Definition nach „innen“ (Mt 23, 8: „Ihr alle seid Brüder“) ist hier die Definition nach „außen“ gerichtet. Die Jünger sind für die Welt unersetzlich und ihre Rolle entspricht der des Salzes für die Speise. Umso mehr stehen sie unter dem Risiko des Versagens. Ihr Verfehlen der eigenen Sendung wiegt schwer und stellt vor allem ihre Identität in Frage, was ein Gericht nach sich zieht.

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