Die Kathedrale Notre-Dame – ein Höhepunkt in Paris, keine Frage. Die Basilika Sacré-Cœur auf dem Montmartre – ebenfalls ein Klassiker. Doch die wenigsten Besucher haben die Kathedrale Saint-Denis auf dem Radar, die im Norden von Frankreichs Hauptstadt liegt. Die zur Metropolregion gehörende Vorstadt Saint-Denis ist ein sozialer Brennpunkt und doch einen Besuch wert: Über alle Stürme der Zeiten erhaben, bestimmt dort nämlich die Kathedrale das Bild. Geweiht ist sie Saint-Denis, auf Deutsch: dem heiligen Dionysius, einem Glaubensboten, der das Evangelium in Gallien predigte. Er avancierte vermutlich zum ersten Bischof von Paris, war den Christenfeinden ein Dorn im Auge und erlitt um 250 sein Martyrium durch Enthauptung.
Die Kirche der französischen Könige
Fernab von den sonstigen Pariser Sehenswürdigkeiten erwartet die Besucher im Vorort Saint-Denis ein sakraler Prachtbau mit reicher Geschichte.
