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Trumps Tiefpunkt

Der US-Präsident verhöhnt den ermordeten Hollywood-Regisseur Rob Reiner. Damit begibt er sich auf das Niveau jener, die über Charlie Kirks Tod jubelten.
Kritik an Trumps Reaktion auf Mord an Regisseur Reiner
Foto: DT / IMAGO/Bonnie Cash - Pool via CNP | Kritik an Trumps Reaktion auf Mord an Regisseur Reiner

Nachdem Erika Kirk bei der öffentlichen Trauerfeier für ihren Mann dem Mörder vergeben hatte, betrat Donald Trump die Bühne und machte deutlich, dass er weder vergebe noch vergesse, wenn es um seine Feinde geht. Wie ernst es ihm damit ist, hat der amerikanische Präsident nun in einem Post auf seinem eigenen sozialen Netzwerk „Truth Social“ unter Beweis gestellt.

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Darin reagierte er auf den Tod des US-amerikanischen Schauspielers und Regisseurs Rob Reiner. Dieser war kurz davor zusammen mit seiner Frau mit einem Messer brutal ermordet worden. Tatverdächtig ist der eigene Sohn, der jahrelang unter schwerer Drogensucht und psychischen Problemen gelitten haben soll.

Trumps Beitrag, ein Manifest der Niedertracht

Trumps Beitrag ist ein Manifest der Niedertracht: Reiner, der ein lautstarker und nicht immer höflicher Kritiker des Präsidenten und der MAGA-Bewegung gewesen war, habe an „Trump Derangement Syndrom“, sprich: an einer Trump-Geistesstörung, gelitten und damit selbst Menschen in den Wahnsinn getrieben. Trump verstieg sich sogar zu der Behauptung, Reiner habe die Tat durch sein Verhalten letztlich selbst heraufbeschworen, und das, obwohl doch jetzt das „Goldene Zeitalter Amerikas“ unter ihm – Trump – im Entstehen begriffen sei. Was für eine groteske Mischung aus Narzissmus, Triumphalismus und Niedertracht. Der US-Präsident offenbart dadurch seine Geistesverwandtschaft mit all jenen leeren Seelen, die damals über den Mord an Charlie Kirk jubelten.

Trump dürfte sich mit der Zurschaustellung seines Hasses darüber hinaus kaum Freunde gemacht haben. Schaut man sich etwa auf der Plattform X um, kann man sogar den Eindruck bekommen, dass selbst viele Sympathisanten und Anhänger nur noch den Kopf schütteln können. Für Christen sollte die Sache ohnehin klar sein: Die Gedanken, die Trump hier geäußert hat, kommen nicht von oben. Wer Christ ist und es politisch mit Trump hält, sollte also das Gebet für ihn und seine innere Umkehr intensivieren.

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Sebastian Ostritsch Donald Trump Trauerfeiern

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