Einen „Super-GAU“ nannte der frühere Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke die Folgen des Finanzskandals für die Erzdiözese Eichstätt. In einer rund zweieinhalbstündigen Befragung durch den Vorsitzenden Richter Martin Meixner sagte der 71-Jährige am Dienstag vor dem Landgericht München II als Zeuge im Prozess um Untreue und Bestechung in „seinem“ Bistum aus, dem er 19 Jahre lang bis 2025 vorstand. Unauffällig gekleidet in einem grauen Lodenmantel, zog sein Erscheinen vor Gericht etliche Pressevertreter an.
Altbischof Hanke sagt als Zeuge vor Gericht aus
„Man hat einander vertraut und das Vertrauen war so, dass man auf Kontrolle verzichtet hat“: Der emeritierte Eichstätter Oberhirte gibt Einblick, wie es zur Veruntreuung kommen konnte.
