Kommentar um "5 vor 12"

Stoppt die Frühsexualisierung der Kinder!

Bereits Volksschüler werden sexualpädagogisch überfordert und traumatisiert. Das ist schlechte und ideologische Padägogik, gegen die sich Eltern wehren müssen.
Frühsexualisierung von Kindern
Foto: Julian Stratenschulte (dpa) | Die gezielte Verletzung der kindlichen Schamgrenze, die völlig unangemessene Frühsexualisierung der Kinder, ist Alltag in unseren Schulen.

Zurück blieben schwer verstörte, völlig überforderte Kinder. In einer Wiener Volksschule erklärte eine Lehrerin den Kindern an einer Frauenpuppe, wie Geschlechtsverkehr funktioniert, was Frauen mit den Fingern so alles können und wie ein Kondom zu benutzen ist. Er wolle das alles nicht hören, jammerte ein Bub. Muss er aber, entgegnete die Lehrerin. Weder sie noch die Schulleitung zeigten sich auf Elternbeschwerden hin einsichtig.

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Gezielte Verletzung der kindlichen Schamgrenze

Ein Einzelfall? Sicher nicht, aber ein Fall, der in die Öffentlichkeit gelangte, nachdem sich verzweifelte und empörte Eltern an die führende Boulevard-Zeitung des Landes wandten. Die gezielte Verletzung der kindlichen Schamgrenze, die völlig unangemessene Frühsexualisierung der Kinder, die Überforderung von Volksschülern durch eine Sexualpädagogik, die ihrem Alter und ihrer Entwicklung völlig unangemessen ist – all das ist Alltag in unseren Schulen. Dahinter steckt nicht nur eine schlechte, sondern vor allem eine ideologische Pädagogik!

Es ist allerhöchste Zeit, dass Eltern sich wehren: im Interesse der psychischen Gesundheit und der natürlichen Entwicklung ihrer Kinder. Kein Pädagoge, kein Lehrplan und keine Ideologie haben das Recht, den Kindern ihre Kindheit zu rauben, indem sie sie mit einer nicht-altersgemäßen Aufklärung überfordern, verwirren und verstören, ja traumatisieren. In die Dunkelzone schulischer Sexualpädagogik muss endlich volle Transparenz einziehen. Es braucht eine ideologiefreie Kontrolle und vor allem Respekt vor dem Erziehungsrecht der Eltern.

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Stephan Baier

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