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Papst verurteilt russische Attacken

Franziskus teilt die ukrainische Sorge, dass Putins Krieg gegen die Ukraine in einer dramatischeren Weltlage vergessen werden könnte.
Papst Franziskus zum Krieg in der Ukraine
Foto: IMAGO/Evandro Inetti (www.imago-images.de) | Angriffe auf die Zivilbevölkerung könnten „in keiner Weise gerechtfertigt werden“, so der Papst in einem Schreiben an das Oberhaupt der mit Rom unierten katholischen Kirche des byzantinischen Ritus, Großerzbischof ...

Als „unwürdig und inakzeptabel“ bezeichnet Papst Franziskus die russischen Angriffe, die die ukrainische Zivilbevölkerung und die lebenswichtige Infrastruktur des gesamten Landes beeinträchtigen. Diese Attacken könnten „in keiner Weise gerechtfertigt werden“, so der Papst in einem Schreiben an das Oberhaupt der mit Rom unierten katholischen Kirche des byzantinischen Ritus, Großerzbischof Swjatoslaw Schewtschuk.

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Dieser hatte den Papst darüber informiert, dass der Krieg in der Ukraine Gefahr laufe, zu einem vergessenen Krieg zu werden, während eine groß angelegte Aggression ihre Reichweite auf die zivile Infrastruktur ausweitete.

Papst warnt vor "vergessenem Krieg" in der Ukraine

In seinem Antwortbrief dankt der Papst für die Informationen über den „massiven Raketenangriff“, der auf ukrainischem Territorium gestartet wurde. Dies ermögliche ihm, „die gleichen Gefühle der Empörung und des Schmerzes zu teilen, die Sie angesichts solcher Kriegseinsätze empfunden haben“. Papst Franziskus schreibt, er bedauere, dass „der Krieg in der Ukraine in einem zunehmend dramatischen internationalen Kontext Gefahr läuft, zu einem ‚vergessenen‘ Krieg zu werden“. Er wolle „nicht nur das Grauen angesichts solch tragischer Ereignisse wachhalten, sondern vor allem alle Verantwortlichen und die internationale Gemeinschaft in die Suche nach friedlichen Lösungen einbeziehen“.

Der Papst erinnert daran, dass er keine Gelegenheit ausgelassen habe, auf den Krieg in der Ukraine aufmerksam zu machen, und erklärt, er werde dies auch weiterhin tun und lautstark für ein Ende des Krieges in der Ukraine und für die Suche nach Wegen eines gerechten Friedens appellieren.  DT/sba

 

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