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Netanyahu nennt Trump einen der ganz großen Männer Israels

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu überschüttet US-Präsident Donald Trump mit Lob für seine Entscheidung, Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkannt zu haben.
Benjamin Netanjahu
Foto: Abir Sultan (EPA POOL/AP) | Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sitzt am 12.11.2017 in Jerusalem der wöchentlichen Kabinettssitzung vor. Foto: Abir Sultan/EPA POOL/AP/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

US-Präsident Donald Trump hat Benjamin Netanyahu eine Teilnahme an der Eröffnung der neuen US-Botschaft in Jerusalem in Aussicht gestellt. "Wenn ich kann, werde ich es tun", sagte Trump bei einem Besuch des israelischen Ministerpräsidenten im Oval Office am Montag.

Netanyahu überschüttete Trump mit Lob für seine Entscheidung, Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkannt zu haben. Er verglich ihn mit historischen Persönlichkeiten der Geschichte des jüdischen Volkes. Netanyahu erwähnte König Cyrus von Persien, der vor 2500 Jahren die Juden aus dem Exil in Babylon befreite und ihnen die Rückkehr nach Jerusalem erlaubte; Lord Arthur James Balfour, den britischen Außenminister, dessen Erklärung vor einem Jahrhundert erstmals den Weg für eine jüdische Heimat in Palästina ebnete; und Präsident Harry S. Truman, der die Existenz Israels 11 Minuten nach der Unabhängigkeitserklärung 1948 anerkannte.

An die Entscheidung von ihm, so Netanyahu, "werden sich unsere Leute noch in Jahrhunderten erinnern. Andere haben darüber geredet. Sie haben es gemacht ."

Die Ankündigung der US-Regierung, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen und dort die zukünftige US-Vertretung einzurichten, hatte zum Abbruch der Kommunikation mit den Palästinensern geführt. Die palästinensischen Führer betrachten die USA nicht mehr als neutralen Vermittler.

Trump hatte zuletzt rund 65 Millionen Dollar an Hilfe für palästinensische Flüchtlinge zurückgehalten. Trump ist der erste US-Präsident der die von seinen Vorgängern immer wieder in Aussicht gestellte Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels umgesetzt hat.

KNA / jbj

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