OREGON

Nach 30 Jahren „im Eis“: US-Amerikanerin bringt Zwillinge auf die Welt

Evangelikale Christen entschieden sich für Embryonenadoption.
Eingefroren
Foto: National Embryo Donation Center / Handout | Nach 30 Jahren im Tiefkühlschlaf dürfen Lydia und Timothy nun leben.

In Portland, der größten Stadt des US-Bundesstaates Oregon, hat eine 34-jährige US-Amerikanerin nach einer Embryonenadoption Zwillinge geboren, die zuvor fast 30 Jahre lang in flüssigem Stickstoff bei minus 196 Grad Celsius eingefroren waren. Das berichtet der US-amerikanische Fernsehsender CNN.

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Demnach hatten sich Rachel Ridgeway und ihr Mann Philip, die bereits vier Kinder im Alter von zwei bis acht Jahren erziehen, mit dem Wunsch nach einer Embryonenadoption an das National Embryo Donation-Center in Knoxville, im US-Bundesstaat Tennessee gewandt. Das von Christen geleitete Zentrum vermittelt heterosexuellen, verheirateten Paaren im Labor erzeugte Embryonen, die von ihren Gametenspendern in tiefgefrorenem Zustand zurückgelassen worden wurden.

 

 

Zwei der fünf Embryonen überstanden das Auftauen nicht

Wie CNN meldet, hätten die evangelikalen Christen gezielt diejenigen Embryonen zu sich nehmen wollen, die „am längsten gewartet hatten“. Ende Februar seien fünf Embryonen aus einem Tank geholt worden, in dem sie 29 Jahre und zehn Monate gelagert worden seien. Zwei von ihnen hätten das Auftauchen nicht überlebt. Die verbleibenden drei seien in die Gebärmutter von Rachel Ridgeway transferiert worden. Ende Oktober habe sie nach einer unauffälligen Schwangerschaft dann die beiden Zwillinge Lydia und Timothy geboren. DT/reh

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