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Matussek kritisiert „Grünen“-Chef Robert Habeck

Der Publizist Matthias Matussek wirft dem Grünen-Vorsitzenden Robert Habeck vor, auf Verordnungen und Verbote fixiert zu sein. Das Problem dabei sei jedoch kein rein linguistisches, sondern ein ideologisches.
Politischer Aschermittwoch - Grüne
Foto: Tobias Hase (dpa) | Habeck schraube Sätze zusammen „wie die wilden Kerle aus der Baumarkt-Werbung von ,Hornbach'“, meint Matthias Matussek.

Der Publizist und frühere SPIEGEL-Kultur-Chef Matthias Matussek übt in der Tagespost scharfe Kritik am Vorsitzenden der Grünen, Robert Habeck. Dieser benutze einen „Sprachraum“, der ihn an ein „Nicaragua-Komitee der frühen 1980er Jahre“ erinnere. Habeck schraube Sätze zusammen „wie die wilden Kerle aus der Baumarkt-Werbung von ,Hornbach'“. Das Problem dabei ist aus Matusseks Sicht aber kein rein linguistisches, sondern ein Ideologien: „Der glaubt, die unfassbare Schöpfung ließe sich mit Verordnungen und Verboten retten.“

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Habecks Ausführungen zur Liebe politisch aussagekräftig

Auch die Ausführungen des gelernten Schriftstellers Habeck zur Liebe hält Matthias Matussek für politisch aussagekräftig. Zitat Habeck: „Liebe ist eine sprachliche Erfindung, die eine gesellschaftliche Wirklichkeit geschaffen hat.“ Dazu Matussek: „Die Herleitung zu dieser verblüffenden Feststellung besorgt der marxistische Geschichtsbegriff. Alles eine Sache der ökonomischen Verhältnisse, und jedes Gefühl gehört zum Überbau, der ein Reflex auf die Produktionsverhältnisse ist, in diesem Fall eine Sache des emanzipierten Bürgertums.“ So kommt Matussek zu dem Ergebnis: Wer in diesem „platten Determinismus und ohne jedes Staunen über die göttliche Liebe“ spreche, dem fehle die „Einsicht ins eigene Unvermögen“.

DT/mee

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