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Kommentar um "5 vor 12": Schritt in die richtige Richtung

Donald Trump nimmt am "March for Life" teil. Ihm reinen Wahlkampf zu unterstellen, wäre ungerecht. Er hat sich nicht nur mit Worten sondern auch mit Taten gegen Abtreibung positioniert.
Trump beim March for Life
Foto: J. David Ake (AP) | Ob man ihn mag oder nicht, man kommt an Donald Trump nicht vorbei, das gilt auch beim Lebensschutz. Blick auf das Kapitol in Washington.

Der „March for Life“ in den USA ist anders. Er ist größer, Katholische Bischöfe gehen in großer Zahl mit. Die Kirche positioniert sich in den USA sehr viel klarer. Diesmal wird der Marsch noch einmal ganz anders sein, denn erstmals in der Geschichte der Pro-life Bewegung nimmt mit Donald Trump ein Staatsoberhaupt an solch einer Kundgebung teil.

Trump polarisiert immer

Donald Trump polarisiert immer. Egal ob in Davos oder auf der Straße in Washington. In einer Zeit fast ohne Debattenkultur ist und bleibt er ein Wachrüttler. Ob man ihn mag oder nicht, man kommt an ihm nicht vorbei, das gilt auch beim Lebensschutz. Dies Jahr ist ein Wahljahr. Vertreter von Pro-life in den USA wählen Republikaner. Ein Schelm wer Arges denkt. Ihm reinen Wahlkampf zu unterstellen, wäre ungerecht. Er hat sich nicht nur mit Worten sondern auch mit Taten gegen Abtreibung positioniert.

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Es braucht ein Umdenken der Menschen

In den USA war die Legalisierung der Abtreibung Folge eines Gerichtsurteils. Auch hier setzt der Präsident ein Zeichen. Der Jahrestag der Urteilsverkündung Roe vs. Wade ist künftig nationaler Gedenktag, der "National Sanctity of Human Life Day". Das ist ein Schritt in die richtige Richtung. Allein mit Gesetzen wird man die Abtreibung nicht mehr begrenzen können. Es braucht ein Umdenken der Menschen. Verstehbare Symbole, wie Gedenktage und persönliche Präsenz helfen mehr als es Gesetze allein je tun könnten.

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