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Katholische Zeitung für Politik, Gesellschaft & Kultur
Archiv Inhalt Einen Monat nach Grenzübertritt

Ceuta: Wachsender Unmut gegen die Regierung

Landesweite Proteste, widersprüchliche Aussagen der Regierung und neue Erkenntnisse über die Rolle Marokkos erhöhen den Druck auf Pedro Sánchez.
Regierungschef Pedro Sánchez
Foto: Imago | Nicht über Korruptionsfälle, Gerichtsverfahren, fehlenden Haushalt und den Zerfall seiner Mehrheit soll nach Sánchez abgestimmt werden, sondern über Sozialpolitik und die Gefahr eines Rechtsrucks.

Hunderttausende Menschen bekundeten am Mittwoch in ganz Spanien ihre Solidarität mit Ceuta. Sie protestieren gegen die Regierung, die mehr als einen Monat nach der Ankunft von mehr als 72.000 Menschen aus Marokko die Krise nicht bewältigt hat. Der Spanische Verband der Gemeinden und Provinzen (FEMP) rief zu Kundgebungen auf, die in 1.996 Städten stattfanden. In Ceuta selbst zogen mehr als 25.000 Einwohner – jeder Dritte – durch die Straßen.

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