So heiß der Sommer in Italien ist, so heiß ist auch der Wahlkampf, der die medialen Debatten und die politische Auseinandersetzung durchzieht. Noch weiß keiner, ob die kommenden Wahlen im Herbst 2027 oder bereits früher stattfinden werden. Aber seit Meloni im März mit dem Referendum über ihre Justizreform gescheitert ist, fühlt sich die auf drei Parteien verteilte Opposition gestärkt und gibt sich kämpferisch. Noch hat für das italienische Parlament die Ferienzeit nicht begonnen und die politische Klasse ist präsent – in den Medien, auf der Straße sowie in Abgeordnetenkammer und Senat. Aber so, wie der Wahlkampf läuft, hätte ihn sich noch bis in den vergangenen Winter hinein niemand vorgestellt.
AfD auf Italienisch
Giorgia Meloni bekommt Konkurrenz von rechts: Ex-General Roberto Vannacci mischt mit seiner Partei „Futuro Nazionale“ die bisher unangefochtene Koalition der Ministerpräsidentin auf.
