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Bundestag: Kauder und Weidel streiten über christliches Menschenbild

Zur christlichen Tradition gehöre die Erkenntnis, dass jeder Mensch Ebenbild Gottes sei und eine unantastbare Würde habe, sagte Unions-Fraktionschef Volker Kauder im Bundestag
Volker Kauder (CDU), Unions-Fraktionsvorsitzender, spricht bei der Plenarsitzung des Deutschen Bundestages
Foto: Kay Nietfeld (dpa) | Volker Kauder (CDU), Unions-Fraktionsvorsitzender, spricht bei der Plenarsitzung des Deutschen Bundestages im Reichstagsgebäude vor Olaf Scholz (SPD, l-r), Bundesfinanzminister, und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU).

Unions-Fraktionschef Volker Kauder (CDU) hat sich einen Schlagabtausch mit der AfD-Fraktionsvorsitzenden Alice Weidel geliefert. Zur christlichen Tradition gehöre die Erkenntnis, dass jeder Mensch Ebenbild Gottes sei und eine unantastbare Würde habe, sagte Kauder am Mittwoch im Bundestag. Weidels Ausführungen über Frauen mit Kopftuch und Migranten hätten nichts mit dem christlichen Menschenbild zu tun. „Was Sie heute gemacht haben, ist das glatte Gegenteil davon und dafür sollten Sie sich schämen“, sagte Kauder.

Die AfD-Fraktionsvorsitzende hatte zuvor in ihrer Rede eine stark gewachsene Zuwanderung nach Deutschland, vor allem durch Muslime, kritisiert. Sie sprach davon, dass Deutschland zu einem grenzenlosen Einwanderungsland für Unqualifizierte und einem Auswanderungsland für Hochqualifizierte geworden sei. „Burkas, Kopftuchmädchen und alimentierte Messermänner und sonstige Taugenichtse werden unseren Wohlstand, das Wirtschaftswachstum und vor allem den Sozialstaat nicht sichern“, sagte Weidel.

Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble hatte die AfD-Politikerin für ihre Ausführungen und ihre Wortwahl gerügt.

DT/KNA

 

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Alice Weidel CDU Christentum Deutscher Bundestag Traditionen Volker Kauder Wolfgang Schäuble Würde christliches Menschenbild

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