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Bernd Posselt: „Ich habe noch nie so viel gebetet wie als Abgeordneter“

Im Interview mit der „Tagespost“ spricht der ehemalige Europaabgeordnete über richtigen Parlamentarismus und Gespräche über Gott unter Politikern.
Bernd Posselt (CSU), ehemaliger Europaabgeordnete, plädiert für mehr Gespräche unter Politikern.
Foto: Andreas Gebert (dpa) | Bernd Posselt (CSU), ehemaliger Europaabgeordnete, plädiert für mehr Gespräche unter Politikern.

Der langjährige Europaabgeordnete Bernd Posselt versteht sich als „ein glühender Parlamentarier“. Im Interview mit der „Tagespost“ betont er, dass das eigene Gewissen, die Verpflichtung das europäische Gemeinwohl und der Einsatz der eigenen Wähler dabei bei der Arbeit entscheidend seien. „Das ist eine unglaubliche Verantwortung“, so Posselt und fügt hinzu: „Ich habe noch nie in meinem Leben so viel gebetet wie als Abgeordneter.“

Europaparlament lebt „eigentlichen Parlamentarismus“

Im Gegensatz zum nationalen Parlament sei der einzelne Abgeordnete im Europaparlament freier. Laut Posselt lebe dieses Parlament den „eigentlichen Parlamentarismus“. „Deswegen hätte es mich nie gereizt, für den Bundestag oder den Landtag anzutreten“, so Posselt. Es gebe zwar eine Fraktionslinie, aber keinen Fraktionszwang: Posselt selbst erklärt, oft ganz anders als der eigene Fraktionsvorsitzende gestimmt zu haben. Dabei sei auch hilfreich, dass der Vorsitzende meist keinen Einfluss darauf habe, ob man im eigenen Heimatland wieder aufgestellt werde. 

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Im Interview erzählt Posselt auch von einzelnen Gesprächen mit anderen Politikern über religiöse und bioethische Fragen – und darüber, wie Lebensumstände die Mentalität und Überzeugungen ändern können. „Es ist wichtig, dass Politiker miteinander sprechen“, so Posselt. „Von solchen Gesprächen benötigen wir viel mehr.“ DT/sdu

Lesen Sie das vollständige Interview mit Bernd Posselt in der kommenden Ausgabe der „Tagespost“.

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